188 habe, wurden auch Theophila's Augen feucht. Joſepha fühlte ſich wie von einer erdrückenden Laſt erleichtert.
Sobald ſie ihre Faſſung einigermaßen wiederge⸗ funden hatte, trug ſie die beſten Troſtgründe, die ihr zu Gebote ſtanden, zuſammen. Was war's denn zu⸗ letzt, was man ihnen nehmen konnte? Rang und An⸗ ſehen? Als ob eines oder das andere wirklich glück⸗ lich mache! Sprudelte der Quell der Zufriedenheit nicht weit fröhlicher und lauterer dort, wo die Natur ihn frei gewähren laſſen durfte, als wo man ihn in die künſtlichen Rinnen und Marmorbecken ängſtlich um— zirkelter Verhältniſſe einzwängte?
Auch Joſepha's eigener Vater hatte Rang und An⸗ ſehen verſchmerzt gehabt, hatte unter fremden Fahnen das Brod verdient, mit welchem Joſepha großgezogen wurde, hatte ihr als ſein beſtes Vermächtniß das Beiſpiel ungebrochenen Muthes inmitten ſchwerer Schick⸗ ſalsſchläge hinterlaſſen. Wollte Theophila, wollte Ma⸗ rynia an dieſem Vermächtniſſe Theil haben? Es kam aus reinen Händen und würde auch ihre Hände rein erhalten helfen!
An dieſem Tage wurde Cerigotto nicht vorgelaſſen. Er ſtellte, wie immer in ſolchen Fällen, das koſtbare Bouquet, mit welchem er ſeinen Beſuchen einen duftigen Reiz zu verleihen wußte, dem alten Rusniaken zu und
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