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„Das war allerdings mein Gedanke.“
„Nicht doch“, ſagte der Graf, der, von der noblen Paſſion des Wettens und Wagens angeſteckt, bereits über Joſepha's kleinliche Sorgen weit hinaus war; „vorerſt nehme ich Jadwiga ganz einfach in die Cur. In La Marche werde ich ihr Reiter vorführen, die es mit Alfred Blackmann aufnehmen, ohne Kunſtreiter zu ſein. Das wird ihr die Thorheiten aus dem Kopfe treiben.“
Bei dieſer Gelegenheit zeigte ſich's übrigens noch einmal, wie unangetaſtet der eigentliche Kern des Ver⸗ hältniſſes zwiſchen dem Grafen und ſeinen Kindern bisher verblieben war. So gerechtfertigt es geweſen wäre, wenn Jadwiga hinter dieſer Reiſe einen wohl⸗ überlegten Plan, ſie ganz aus England zu entfernen, vermuthet hätte, ſie ließ ſich doch mit der bloßen Ver⸗ ſicherung beſchwichtigen, in ſpäteſtens zweimal vierund⸗ zwanzig Stunden ſei man wieder zurück, und auch der Graf war eines Hintergedankens weit unfähiger ge⸗ weſen, als Joſepha es ihm zugetraut hatte. Schon begannen die erſten Anzeichen, daß ihr Vertrauen zu ihm erſchüttert war.
Aber erſt als der Graf ſich mit Jadwiga und Adam wirklich auf die Reiſe begeben hatte, fühlte Joſepha in der äußern Veränderung die innere.


