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ſich ſtets umzugeſtalten; daß er oft Geiſter herbeirufe; daß endlich, in einer furchtbaren Nacht, Eblis ſelbſt mit einem großen Gefolge gekommen ſei, und Alroy mit dem Scepter Salomon'’s Ben Daud beſchenkt, am nächſten Tage darauf aber Alroy ſein Panier aufgerichtet und bald nach⸗ her Haſſan Subah und deſſen Seldſchucken mit ſichtbarem Beiſtande vieler ſchrecklichen Dämonen gemordet habe.
Kalidas der Indianer, der Gueber und der Neger, und noch einige gleichartige Geiſter, wurden in dem beweiſenden Charakter ihrer Ausſagen durch das hellleuchtende Zeugniß Kisloch des Kurden nicht verdunkelt. Die unwiderſtehliche Laufbahn des hebräiſchen Eroberers ward unwiderſprechlich dargethan, und die Ehre der muſelmänniſchen Waffen und Reinheit des mahomedaniſchen Glaubens in ihrer ehemali⸗ gen Glorie und unbeflecktem Rufe wieder hergeſtellt. Es war bewieſen, daß David Alroy ein Kind des Eblis, ein Hexenmeiſter und im Beſitz von Zaubermitteln und magiſchen Giften ſei. Das Volk hörte mit Schauder und Unwillen zu. Es würde ſich durch die Wachen gedrängt, und ihn in Stücke geriſſen haben, hätte es ſich nicht vor den Chovaresmiſchen Streitäxten gefürchtet. Es tröſtete ſich daher mit der Ausſicht auf die nahen Martern.
Der Kadi von Bagdad verbeugte ſich vor dem Könige von Chovaresm und flüſterte aus ehrfurchtsvoller Entfer⸗ nung ihm ins Ohr. Die Trompeten erſchollen, die Aus⸗ rufer geboten Schweigen und die königlichen Lippen be⸗ wegten ſich wieder.
„Höre, o höre, mein Volk, und ſei weiſe! Der oberſte Kadi wird jetzt die Ausſage der königlichen Prinzeſſin Schirin, des Hauptſchlachtopfers dieſes Zauberers verleſen.“
Und die Ausſage ward verleſen, welche bezeugte, daß David Alroy einen Talisman beſeſſen und auf ſeinem Herzen getragen habe, der ihm von Eblis gegeben worden, und deſſen Kraft ſo groß geweſen, daß, wenn er auf das
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