Print 
David Alroy / frei nach dem Engl. von D'Israeli
Place and Date of Creation
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image

280

Ja, ja, und dann?

Nichts mehr, ausgenommen der Form wegen denn erfüllſt Du das Alles, ſo wird man Dich gehen laſſen, wo⸗ hin Du nur willſt und Dir ſo viele Schätze ſpenden, als Du nur verlangſt alſo bloß der Form wegen würde ich wenn ich an Deiner Stelle wäre denn erwarten wird man's wohl ich würde mich gerade öffentlich ſo ſtellen, als ob ich unſern Glauben abſchwüre und mich vor ihrem Propheten beugte.

Hal biſt Du da? Iſt dies Deine Freiheit! Weiche von mir, Verſucher! Nein, nein! nie, nie! Nicht ein Aleph, nicht ein Aleph! Nicht ein Aleph will ich nachgeben. Und wäre nimmer endende Marter mein Loos, ich verſchmähe, ich verwerfe Deine Bedingungen! Iſt dies Deine ſtolze Ver⸗ achtung gegen unſer armes Geſchlecht? Meinen Gott zu verleugnen! mich ſelbſt als den Elendeſten der Elenden und niedriger als den Niedrigſten zu zeigen! Herrliche Philo⸗ ſophie! O Honain! Hätten wir uns doch nie geſehen!

Oder uns nie getrennt. Wahr! Hätte mein Wort ge⸗ golten, ſo wäre Alroy nie verrathen worden.

Nicht weiter. Ich beſchwöre Dich, nicht weiter! Verlaß mich.

Wär' dies ein Palaſt, ſo thät' ich es. Harte Worte werden, wenn ſie in Bekümmerniß geſprochen, durch ein be⸗ freundetes Ohr gemildert.

Sage was Du willſt; ich bin der Auserwählte des Herrn. Als ſolcher hätte ich leben ſollen, als ſolcher will ich wenigſtens ſterben

Und Mirjam?

Der Herr wird ſie nicht verlaſſen: nie verließ ſie ihn.

Schirin?

Schirin! O! eben nur ihretwillen gedenk' ich wie ein Held zu ſterben! Soll man ſagen, ſie habe einen feigen

Sklaven Renegate Tränken um der ſein, wi gleich ih glüht vo⸗ ſoll mein glorreich

bo zu der leiſe un Mroy's küßte ſe klirrten.

A

ſchaft a Muſik. glauben.

kann die auf mich gegneten einem Nimm d Finſtern

A

mir, da 9