Druckschrift 
David Alroy / frei nach dem Engl. von D'Israeli
Entstehung
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Es iſt der junge Alroy, flüſterte Muſtapha, der ihn anfangs nicht erkannt hatte:ſie nennen ihn ihren Fürſten: ein gewaltig hartköpfiger Jüngling. Herr, wir thäten beſſer, weiter zu gehn.

Der junge Alroy! Ich werde mir ihn merken. Sie müſſen alſo auch einen Fürſten haben! Der junge Alroy! Gut, laß uns weiter reiten und, Du Hund! rief Al⸗ ſchiroch indem er ſich in den Steigbügeln erhob und mit der Hand drohte;Hund! denke an Deinen Tribut!

Alroy ſtürzte der Thür zu. Aber das ſchwere S Schloß öffnete ſich nur langſam, und ehe dies geſchehen, hatte das wilde Roß Alſchiroch ſchon weit hinweg getragen.

Ein Ausdruck unterdrückter Wuth zeigte ſich noch einen Augenblick auf Alroy's Geſicht. Er ſtarrte ſtieren Auges dem Wege nach, wohin ſein entflohener Feind geſprengt, und ging dann langſam zu dem Grabe. Doch ſtand ſein

aufgeregtes Gemüth nur wenig im Einklange mit der ſtillen Träumerei, welcher er dort hatte nachhängen wollen. Er war unruhig und geſtört, und ging alſo von da hinweg in das Gehölz, welches auf dem Gipfel des Begräbnißplatzes ſich erhebt.

Hier fand er endlich ſich ſelbſt auf einem Hügel wieder von jungen Pinien bewachſen, in deren Mitte ſich eine mächtige Zeder erhob. Unter ihre hetden en Lleſi⸗ warf er

ſich hin, und ſchaute nun in mitten deſſen ein marmorner Springbrum reichve

and, deſſen zierte Kuppel von gewur ndenen Säulen getragen ward, nad um, welche her eine breite Inſchrift in hebräiſcher

prache lief. Die Füße wldwo⸗ chſenden Blumen biſſen umr rankt. Das ſanfte ließ all echennen

Die ruhige Stunde, der reizende Anblick, die Milde 2

der weißen Säulen waren mit von geſtreiften Kür⸗ Licht des Sonnenuntergangs einem milden und doch glänzenden Schimmer