Druckschrift 
David Alroy / frei nach dem Engl. von D'Israeli
Entstehung
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Hſtehen it be⸗

n Leben uten, ſchlafen,

fühlen

David, och noch müthiges ollte der ſchwwin⸗ ache fin⸗

htelo.

Doch das iſt vorbei. Vorüber dieſer ſüße Frühling, wo

Phantaſie die Tröſterin war der Einſamkeit. Und doch bin

ich auch jetzt allein. Aber wie allein! Der Wahnſinn der Vergangenheit und die Verzweiflung der Zukunft ſind ſie nicht die auserwählten Gefährten meines erfreulichen Daſeins? Noch erinnere ich mich, wie ich ein Kind war, daß ich ausrief: wäre ich doch ein Mann! und jetzt möchte ich mich hinſetzen und rufen, laßt mich wieder ein Kind ſein. Folgt doch der Sonnenſchein der Bruſt nicht mehr auf jene kühlen Regenſchauer des Schmerzes; nicht die lichte Jahres⸗ zeit meines kindlichen Frühlings, als Sorge und Weh nur noch flüchtige Täuſchungen waren! Seht dieſe reiche und ſeltene Hauptzier! Ihre Steine könnten eines Sultans Schläfe ſchmücken. Könnt' ich nur weinen, für jede heiße Thräne gäb' ich ein glühendes Juwel hin. Ach! die Zeit der Thränen iſt vorüber, und jetzt mein Herz iſt voll Kummer und meine Seſt iſt dunkel von Sorge.

Gott meiner Väter! denn ich darf Dich nicht nennen den Gott ihrer verworfenen Söhne aber bei dem Andenken an Sinai laß mich Dir ſagen, daß noch etwas von jenem alten Blute durch meine Adern rinnt, daß es noch Einen giebt, der gern mit Dir ſpräche von Angeſicht zu Angeſicht ſpräche und ſiegte!

Und wenn das Verſprechen, an das wir uns halten, keine Täuſchung iſt, ſo laß ihn kommen, und das ſchnell, denn Dein Diener Israel, o Herr! iſt jetzt ein Sklave, ſo niedrig, ſo elend, ſo verachtet, daß ſelbſt da, als unſre Väter ihre Harfen hingen an die Ufer der Waſſer von Babylon, es ein Paradies war gegen das, was wir jetzt leiden.

Ach! ſie leiden nicht; ſie tragen's nur und fühlen's nicht. Oder bewachen unſre beſchattenden Cherubim jetzt wieder die Bundeslade?

Und eben jetzt zuckt ein glühender Blitz durch die Dunkelheit meines Geiſtes wenn, wenn Ol ſchreck⸗