Gaͤſten dieſem
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Man , na⸗ hlecht, ſchwer
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pfbooten e kleine in euro⸗ gediente
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hin und wieder in eine von dieſer Sorte zu gerathen; indem ich aber meine Bemerkungen immer auf die aͤl⸗ teren, mehr noͤrdlichen Staaten beſchraͤnke, und die bei⸗ den Laͤndern eigenthuͤmlichen Ausnahmen hervorhebe, bin ich der Meinung, daß es in Amerika eben ſo gute Gaſthoͤfe gibt, als in England, waͤhrend es zugleich viel mehr ſchlechte hat. Jene trifft man freilich nicht alle fuͤnf Meilen, aber um eine richtige Vergleichung anzu⸗ ſtelen, darf man nicht vergeſſen, daß beide Laͤnder an Groͤße ſo ſehr von einander verſchieden ſind. Die Be⸗ dienung iſt hier nicht ſo gut, wie in Europa uͤberhaupt, und viel ſchlechter als die in England, das ich zur Ver⸗ gleichung nehme, weil man hier die Gaſthoͤfe im Allge⸗ meinen beſſer trifft als anderswo. Ich weiß in der That ſonſt kein Land, deſſen Gaſthofe im Ganzen mit denen in den aͤlteren Theilen von Amerika eine Verglei⸗ chung aushielten. Die in den groͤßeren Staͤdten von Frankreich kommen, mit Ausnahme der Reinlichkeit, de⸗ nen in den großen Staͤdten Amerika's ungefaͤhr gleich, aber die in den Doͤrfern ſtehen weit unter denen, die man hier trifft*).
Auf der Fahrt den Delaware hinab bekommt man maleriſche, angenehme Gegenden zu Geſichte, mit den Umgebungen des Hudſon aber koͤnnen ſie keine Verglei⸗ chung aushalten. Wie ſchoͤn aber dieſe herrlichen An⸗ ſichten ſind, beweist der Umſtand, daß viele reiſende Eu— ropaͤer, die, als ſie den Norden beſuchten, nach Phila⸗ delphia gingen, die Umgebungen des erſteren Fluſſes bis in den Himmel erheben.
*) Nehmen wir die Kuͤche mit in Anſchlag, ſo gibt es ge⸗ genwaͤrtig in den noͤrdlichen und weſtlichen Theilen Frank⸗ reichs Gaſthoͤfe, die den beſten in den Provinzialſtaͤdten Englands gleich kommen. Wer ein gutes, weiches Bett liebt, mag ſie ſogar fuͤr noch beſſer halten.


