Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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ſame Reiſende ſelten einen richtigen Begriff bekommen, ungeachtet es in den noͤrdlichen und oͤſtlichen Staaten ſehr viele gibt. Von meinem Freunde geleitet bin ich in manchen geweſen, die zum Theil nicht ſo gut, zum Theil beſſer waren, als die von der ich hier eine Schilderung geben will.

In Trenton wurden wir von dem Wirthe hoflich, aber ohne den geringſten Anſchein von Unterwuͤrfigkeit aufgenommen. Sein Benehmen war freundlich und ſelbſt artig, aber es lag etwas in ſeinem Aeuſſeren, das bewies, daß von beiden Theilen das Gleiche erwartet wuͤrde. Man fragte uns, ob wir alle zu Einer Geſell⸗ ſchaft gehhrten, oder ob die Herrn von No. 1 fuͤr ſich ſeyn wollten. Auf die Antwort, daß wir das Letztere wuͤnſchen, fuͤhrte man uns in ein huͤbſches, gut moͤblir⸗ tes Zimmer, und in zwanzig Minuten war ſchon die Mahlzeit aufgetragen. Es war mancher Leckerbiſſen darunter, z. B. Wildpret, Auſtern und auserleſene Fi⸗ ſche. Cadwallader trank Thee, ich Caffe, jener war vor⸗ trefflich, dieſer, wie gewoͤhnlich, mittelmaͤßig. Auf Ver⸗ langen brachte man uns die Zeitungen von New⸗York und Philadelphia, wir ſetzten uns jeder mit einem Lichte an ein luſtiges Kaminfeuer, und laſen, ſo lang es uns gefiel. Unſere Schlafzimmer waren geraͤumig und be quem, und die Betten ſo gut, als man ſie nur immer auſſer⸗ halb Frankreich trifft. Am anderen Morgen verließen wir das Haus vor dem Fruͤhſtuͤcke, um das Dampfboot zu erreichen, das eine kleine Meile von dem Ort, wo wir uͤbernachteten, im Fluſſe lag. Fuͤr die Bequemlich⸗ keiten, die man in dem beſten engliſchen Gaſthofe nicht beſſer getroffen haͤtte, und fuͤr ein viel reichlicheres Mahl, als man in dieſen gewoͤhnlich bekommt, zahlten wir 4 Schilling, 6 Pfennig*) jeder. Ich glaubte, es ſey

*) Ungefaͤhr 1 Rthlr. 16 Groſchen ſaͤchſiſch oder 2 fl. 42 kr. rheiniſch. A. d. U.