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volkerung dieſer zehn Staaten 2,264,536 Seelen; 1820 war ſie auf 4,603,974 geſtiegen, b. h. ſie hatts ſich, un⸗ geachtet der ſtarken Auswanderung nach Weſten, in 30 Jahren verdoppelt. Dieſe Zunahme bedarf einiger Er⸗ läͤuterung. Waͤhrend dieſer Zeit waren New⸗York, Penn⸗ ſolvanien, Maine und New⸗Hampfhire vergleichungs⸗ weiſe neue Staaten. Die zwei letztern waren aber nie ſehr beguͤnſtigt, und alle haben in den letzten 15 Jahren mehr Auswanderer verloren, als erhalten, und einige neue Pflanzer bekommen, die aber aus keinem der an⸗ dern ſechs waren. Die Zunahme dieſer zehn Staaten zwiſchen den Jahren 1810 und 1820,— eine Zeit, waͤh⸗ rend welcher ſie durch Auswanderung haͤtten verlieren ſollen,— betrug nicht viel weniger als 900,000 Seelen. So iſt die Frage, wie Sie ſehen, ſehr beſchraͤnkt gewor⸗ den. Wird die Thatſache, daß wir gegenwaͤrtig eine hinreichende Anzahl eingeborner Seeleute haben, um un⸗ ſern Verkehr zu betreiben, zugegeben, ſo muß ſich der Tonnengehalt des Landes in dreißig Jahren verdoppeln, oder nur die zunehmende Bevolkerung dieſer zehn Staa⸗ ten kann kuͤnftig den noͤthigen Bedarf abgeben. Bei die⸗ ſen Berechnungen habe ich fremde Auswanderer ausge⸗ ſchloſſen, da dieſe bekanntlich auf die Bevolkerung des Landes keinen bemerkbaren Einfluß haben. Man hat genau berechnet, daß, Alles zuſammengenommen, die vereinigten Staaten durch Fremde in 35 Jahren kaum um 200,000 Seelen zugenommen haben. Gegenwaͤrtig foll dieſe Einwanderung etwas ſtaͤrker ſeyn, ein Umſtand, wodurch uns natuͤrlich blos die Moglichkeit, einem auſ⸗ ſerordentlichen Bedarf an Leuten abzuhelfen, erleichtert werden wird.“
(Ende des erſten Bandes.)


