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dieſes, und geht auf die See, um tauſend einzunehmen, und dem Arbeiter ſind 12 Dollars des Monats lieber, als acht. Die ungemeine Wohlfeilheit der Guͤter, wo⸗ durch der Werth ihrer Erzeugniſſe herabgedruͤckt wird, iſt hieran Schuld. So wie die Bevoͤlkerung ſteigt, wird der Arbeitslohn nothwendig geringer werden, bis die Zeit kommt, wo man in Amerika, wie anderswo, in Ses geht, weil man ſonſt nichts thun kann. Man hat je⸗ doch auch noch einen andern Grund zu beruͤckſichtigen, wenn man die Veranlaſſungen erwaͤgt, wodurch ein Volk beſtimmt werden kann, das Land zu verlaſſen, und ein Seeſtaat zu werden; ich meine die unaufhoͤrliche geiſtige Anregung. Dieſe Urſache iſt in Amerika bedeutender, wo die arbeitenden Claſſen m. von Abenteuern leſen und hoͤren, als anderer Orten. Es iſt wahr, daß viel⸗ leicht ein Drittel der gemeinen Matroſen bei Amerika’s Handel mit dem Auslandée Fremde ſind; aber dieſer Um⸗
ſtand ruͤhrt nicht daher, daß die Eingebornen keine Nei⸗
gung zum Seeweſen haͤtten, ſondern daher, daß Europa eine Menge ſolcher Leute entbehren kann, und der ame⸗ rikauiſche Schiffsherr größerey Lohn zu bieten im Stande iſt. Indeſſen gehen verhaͤltnißmaͤßig von uns eben ſo viel Leute in's Ausland, als Fremde zu uns kommen. Den amerikaniſchen Seemann trifft man uͤberall in der Welt, und wo man ihn kennt, hat man ihn gerne wegen ſeines geordneten, ruhigen Weſens. In Amerika iſt keine politiſche Wahrheit gewißer, als die, daß hier alle Be⸗ duͤrfniſſe Befriedigung finden. Diejenigen, die mit der Sache bekannt ſind, konnen oft nicht umhin, ſich dar, uͤber zu verwundern, wie bald hier, ungeachtet die Be⸗ volkerung nicht ſehr ſtark iſt, jedem auſſerordentlichen Bedarf an Arbeitern abgeholfen iſt. Es iſt nichts Un⸗ gewoͤhnliches, daß die Handwerker und Tageloͤhner durch die öffentlichen Blatter davon in Kenntniß geſetzt werden, und daß man Abenteurer hundert Meilen weit herkom⸗
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