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611,000 Tonnen beſchaͤftigte, gehörten nur 84,000 Ton⸗ nen Fremden zu. Im Jahr 1820(eine ſehr bedenkliche Zeit—) brauchte man fuͤr den Handel 880,000 Ton⸗ nen, an denen nicht mehr als 79,000 Tonnen Fremde zu Eigenthuͤmern hatten. Dieſe Berechnung begreift je— doch den Verkehr mit der kleinſten, wie mit der ange⸗ ſehenſten ſeefahrenden Nation. Der Handel zwiſchen den vereinigten Staaten und England, der bedeutendſte in Anſehung des dazu erforderlichen Tonnengehalts, war ungefaͤhr wie drei zu eins, zu Gunſten der erſteren; der mit andern Laͤndern iſt verſchieden, je nach dem Han⸗ delsgeiſte eines Volkes, aber bei allen zuſammen iſt der Vortheil auf Seiten der vereinigten Staaten.
Man ſollte glauben, dieſe einfachen Thatſachen, welche gegen Bedruͤckungen und politiſche Unabhaͤngig⸗ keit, gegen Krieg und Frieden, wirkliche und ſcheinbare Neutralitaͤt, offne Gewalt und ſelbſtauferlegte Beſchraͤn⸗ kungen uͤber ein Jahrhundert lang Probe gehalten haben, muͤſſen auf die Anſicht fuͤhren, daß die Amerikaner nicht blos im Stande, ſondern auch geneigt ſeyen, zu bleiben, was ſie jetzt ſind— ein im Verhaͤltniß ihrer Volkszahl groͤßerer Seeſtaat, als je einer gegenwaͤrtig beſteht, oder vor ihnen war. Und doch gibt es welche, die, wirklich oder nur angeblich, hieran zweifeln. Man behauptet, eine Nation auf dem Feſtlande, im Beſitze eines ſo gro⸗ ßen und ſo ſparſam bevoͤlkerten Gebietes koͤnne eine Le⸗ bensweiſe nicht fortſetzen, welcher Natur und Intereſſe ſo viele Hinderniſſe entgegenſtellen. Dieß iſt gerade, als wenn man ſagen wollte: Rußland iſt ein Reich von ausgedehntem Laͤnder⸗Umfang, ebenſo Amerika; nun iſt Rußland kein Seeſtaat, alſo kann es auch Amerika nicht ſeyn. Die Gruͤnde, auf denen dieſer ſeltſame Schluß beruht, ſind ebenſo ungereimt, als die Behaup⸗ tung ſelbſt. Ungeachtet es klare, im Verlaufe laͤngerer Zeit erprobte Thatſache iſt, daß der Amerikaner die Ur⸗


