Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

wir haben den armen Dänen verloren. Eine zu lange fortgeſetzte, ſitzende Lebensart in einem heißen Klima hat dem ehrenwerthen Profeſſor zugeſetzt. Es ſchmerzt mich, Ihnen die Nachricht geben zu müſſen, daß er ſich am 16. Auguſt Morgens eilf Uhr mit der Tochter eines italieniſchen Arztes in Verona verbunden hat. Julius Béthizy und Waller waren beide in Florenz, als er den erſten Anfall bekam, und eilten mit der Beſorgtheit lang⸗ bewährter Freundſchaft zu ſeiner Unterſtützung her⸗ bei. Aber die Hülfe kam zu ſpät. Schon die erſten Symptome hatten Alles fürchten laſſen, und da ein gluͤcklicher Zufall die Freunde ſo ſchleunig herbeiführte, ſo läßt ſich mit Grund annehmen, daß die Krankheit völlig unheilbar war. Béthizy hat ſtarken Verdacht, es ſey nicht richtig dabei zuge⸗ gangen, und hat einige Worte von ſchwarzer Kunſt u. dgl. fallen laſſen, aber der Vater der Schönen betheuert feierlich, das Ganze ſey die Wirkung der Sonne und der Einſamkeit. Wir haben Alles ge⸗ than, was trauernden Freunden zu thun übrig blieb. Der Ruſſe hat ein Hochzeitgedicht geſchrie⸗ ben, und der Abbate hat es in Muſik geſetzt. Hin⸗

ten am Stuhle des Erblaſſers wurde eine meſſin⸗

gene Platte mit einer paſſenden Inſchrift eingeſetzt und neben zwei Memento mori eingegraben. Auch hat man einen Trauring an der Naſe ſeines Por⸗ traits angebracht, das, wie ich Ihnen ſchon öfters geſagt habe, über dem Stuhle jedes Mitglieds

hängt.

rvun gem lung lori gehe hört pen ben⸗ geh tion belw

des Ich Sch ſtell ſoru aber

prot war kom