Teil eines Werkes 
2. Bd. (1865)
Entstehung
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ie an⸗ Seine braune Wollmütze war weit herabgezogen, ſeine reffen, Hemdärmel waren über die Ellbogen hinaufgerollt, Bruſt und Bein nackt und von der Sonne gebräunt. ſobald Seine Züge, ſo weit ein ſchwarzer, ſtruppiger Bart ſie ſicht⸗ t dem bar werden ließ, verriethen eine ungemeine Verwegenheit; dem 65 über⸗ ſchärferen Blicker hätte es indeſſen nicht entgehen können, daß h die dieſer Ausdruck nur ein angenommener war. Nachdem er von einem hochgewachſenen, verhüllten Mönch Statt⸗ unbemerkt von allen Uebrigen ein Blatt Papier empfangen, wel⸗ ches er verſtohlen in ſein Gewand gleiten ließ, bahnte er ſich is auf ohne Umſtände den Weg durch das Gedränge. 3 Wenn Sie ſich ſo vorwärts drängen, ohne zu ſcherzen 4 d den und zu lachen und Maſaniello leben zu laſſen, wie die Uebrigen es thun, wird man ſehr bald auf Sie aufmerkſam werden und einem Sie verdächtig finden. 1 t, die Dieſe Worte hatte der ihm folgende alte Mönch geflüſtert, n be⸗ und Herandez, den wir wohl erkannt haben, vernahm ſie mit ſnde hochklopfendem Herzen. Jetzt natürlich mußte er ſich in die Nothwendigkeit fügen, de tnn⸗ denn in der That begann man auf ihn aufmerkſam zu werden. wih⸗ Er ſcherzte, ſchob die ſchmächtigeren Geſellen bei Seite und drang immer weiter vor. Lange lebe Maſaniello von Amalſi und dieſe luſtige Zeit, rief er, vierzigtauſend Ducaten für Don Herandez's 3 Kopf. Er brach in ein lautes, ſchallendes Gelächter aus. Das Geſchrei, welches er angeſtimmt hatte, wurde von Tauſenden wiederholt und hallte weit hinaus über den Meer⸗ ds leiſ buſen. 1 M Es ward ihm nicht ſchwer, ſich aus dem Gedränge zu 1 wickeln. Allmälig mäßigte er ſeine Schritte und nahm den Weg nach einer der dunkeln und engen Gaſſen, die auf den* Platz vor der Kirche del Carmine mündeten und wo ein Mann 1 enmaſſt von dem Stande, den er ſeiner Kleidung nach zu repräſentiren. nchung, ſchien, wohl wohnen konnte. 3 3 treffend, Als er ſich endlich in einer öden Gaſſe ſah, welche vom Pöbel verſchont war, trat ein anderer, ebenſo ſchmutziger Fiſcher Mann z ihm. ng trug. Biſt Du da, Ottavio. / 4

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