Teil eines Werkes 
2. Bd. (1865)
Entstehung
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Vier Punkte.

Kaum hatte ſich Herandez, nachdem ſich der Räuber Frede⸗ rigo auf ſein Zimmer zurückgezogen, zur Ruhe begeben, als er durch ſeinen Diener wieder geweckt wurde.

Erſchreckt ſprang er vom Lager auf.

Was giebt's? rief er blaß und verſtört; ſind die Un⸗ holde wieder da?

Ercellenza, ein Diener des Duca de Tortoſa iſt draußen, um Ihnen perſönlich ein Schreiben ſeines Herrn zu überreichen.

Wenige Augenblicke ſpäter empfing Herandez den Boten des Herzogs und erbrach ſogleich den Brief, in welchem ſich eine Einlage befand, welche an ſeine Excellenz, den Miniſter Olivarez zu Madrid adreſſirt war.

Dieſe warf Don Herandez nachläſſig auf den Tiſch und las folgenden an ihn gerichteten Inhalt:

Mein lieber Don Herandez! Nur ein Augenblick war noch erforderlich, und ich hätte nicht mehr geathmet eine raubende Rotte drang in meinen Palaſt und demolirte hier Alles, nach⸗

dem es mir kurz zuvor gelungen war, die Prinzeß aus

ihrer Gewalt zu befreien, welche jetzt noch in meinem Hauſe weilt und vielleicht mit mir Neapel verlaſſen wird.

Die Schurken wollten mich dem Feuertode über⸗ geben, aber ich wurde durch Menſchen aus dem Volke gerettet, die ſich den grauſigen NamenTodesgeſell⸗ ſchaft beigelegt hat. Ach ja, Excellenz, Mord und Tod athmet jetzt, ſo möchte man ſagen, jeder Stein in Neapel.

. Doch zur Sache, ein Zufall führte den Prinzen Caraffa in mein Haus daß er Verräther iſt, wiſſen Sie ſo gut wie ich, und man kann es meinem herzog⸗ lichen Schwager kaum Dank wiſſen, daß er, trotz der

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