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Die Natur des Handelsgeſchäfts hatte ihn vorſichtig, ſeine Habgier ihn unhöflich und argwöhniſch gemacht.
Es war ihm von dem Vicekönig eine Warnung und der dringende Befehl zugegangen, ſo viel Pulver als möglich nach Caſtel Nuovo zu ſchaffen.
Von einer Entſchädigung war freilich nicht die Rede ge⸗ weſen, und Stanni meinte jetzt, daß ſeine Hoheit auf dieſe Weiſe es ihm unmöglich anſinnen könne, ein ſo bedeutendes Opfer zu bringen.
Trotzdem er den Verluſt der herzoglichen Gnade zu beſorgen hatte, beachtete er weder den Befehl noch die Warnung und ging an ſein Tagewerk.
Er hatte nicht das Geringſte in den Geſchäftsangelegenheiten geändert, obgleich der Aufruhr durch die Stadt tobte, ja ſogar nicht einmal dann, als die Volkshaufen bereits ſein Haus um⸗ ringten.
— Pulver, Pulver! brüllte ihm die Maſſe entgegen.
— Mit Geld, meine lieben Mitbürger, ſteht Euch ſo viel davon zu Dienſten, als Ihr nur begehrt, antwortete er ruhig.
— Der Kerl iſt wahnſinnig, ſchrie das Volk, Pulver, Pul⸗ ver, oder wir machen ſein Haus dem Staube gleich.
— So ſprechen meine Freunde und Mitbürger? rief er einige Schritte zurücktretend.
Der Lärm nahm immer zu, Signor Stanni ſprach immer mehr, bis er durch drohendes Geſchrei ganz betäubt wurde.
Endlich drang der Volkshaufen, der nicht lange mit ſich ſpaßen ließ, in das Haus und begann zu plündern.
— Eine Fackel, eine Fackel, um das Haus anzuzünden, rief eine gellende Stimme, die ſich abſichtlich dem Ohre des alten Mannes zu nähern ſchien.
— Ei, zündet es nur an, Ihr klugen Diebe— murmelte der Kaufmann. 8
Natürlich dachte er nun nicht mehr daran, ſein Eigenthum zu beſchützen, das er bisher mit echt kaufmänniſcher Ritterlichkeit vertheidigt hatte.
Schnell ſprang er zur Hausthür hinaus und ſtieß Maſaniello heftig zurück.
Trotz des wilden Gedränges, das nach dem Hauſe ſtürmte,
gelang es dem alten Manne, den Anführer des Haufens
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