Teil eines Werkes 
[1. Bd.] (1865)
Entstehung
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Maſaniello, eine düſter brennende Lampe in der Hand, kam zum Vorſchein und lud den Prinzen ein, näher zu treten.

Sie ſind gerettet, Prinz? redete er ihn an, welche wun⸗ derbare Fügung des Himmels.

Ich bin der Gewalt der Mordbrenner entkommen die Todesgeſellſchaft hat mich befreit.

Maſaniello's Züge verfinſterten ſich.

Mordbrenner, Prinz? wiederholte er unmuthig.

Kannſt Du die Galeerenſträflinge, die gemeinſten Bettler Neapels und die Ruffiani mit einem anderen Namen bezeichnen? ſagte Giulio geh hinaus und ſieh, was ſie angerichtet haben ich möchte nicht glauben, daß der Fiſcher von Amalfi die Be⸗ fehle hierzu ertheilt hat.

Gewiß ſind dieſe Elenden Verworfene, welche die allge⸗ meine Volkserhebung zu ihren eigennützigen Zwecken ausbeuten, das iſt unleugbar; aber nichts deſtoweniger bedürfen wir ſolcher Geſchöpfe.

Ihr bedürft dieſer Nichtswürdigen?

Hat nicht auch die Regierung Foltersknechte, Henker, Steuereinnehmer, Schergen, Erpreſſer und mehr dergleichen ſo wenig wie dieſe ohne ihre Helfershelfer beſtehen kann, eben ſo wenig können wir auf ſolche Mordbanden verzichten übri⸗ gens gab ich ſelbſt den Befehl, das Steuergebäude in Flammen aufſteigen zu laſſen.

Und zu welchem Zweck?

Es ſoll keine Spur von dieſem Hauſe übrig bleiben, von dem aus ſo viel Unheil über Neapel gekommen iſt.

Und was nützt das Brennen? 1b

Wozu nützt das Brennen der Hölle? ſie thut es, um zu ſtrafen, auch aus Neapel haben die Tyrannen eine Hölle ge⸗

macht; mag daher die Flamme luſtig lodern.

Ein Ausdruck des Schreckens gab ſich in Maſaniello's Zügen kund; Giulio war von der Veränderung in ſeinem ganzen Weſen äußerſt überraſcht.

Das iſt der Fiſcher von Amalfi nicht mehr, der in den

Schluchten von Atrani vor mir ſtand murmelte er. Maſaniello war lange in Hedanken vertieft, er hatte das

Haupt über die Bruſt ſinken laſſen und blickte endlich auf Giulio.

Prinz, ſagte er dann traurig, verlaſſen Sie eilig Neapel.