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— Ihr Eſel, ſchrie er, der Delinquent ſteht noch nicht auf ſeinem Platze und Ihr wollt anzünden? 4 Eben wollte man den Prinzen auf den Scheiterhaufen ſtellen, plötzlich ein dumpfes Geräuſch hörbar wurde.
— Was iſt das? rief Reduto etwas beſtürzt, indem er ſein Ohr lauſchend ſeitwärts neis 1
Es ſchienen eilige Tritte bar, und in demſelben Augenblick ertönte ein grelles geläute.
Zu gleicher Zeit ließ ſich eine ſchwarze Fahne blicken, von der ein blendend weißer Todtenſchädel grinſte..
— Die Todesgeſellſchaft— die Todesgeſellſchaft! ſchrie Sig⸗ nor Reduto, unſere Feinde nahen.
Ein grauenvolles Kampfgeſchrei ließ ſich vernehmen, und wenige Minuten ſpäter fand wieder ein gleiches Gemetzel ſtatt, wie in jener Nacht in den Straßen Neapels.
Wieder beleuchteten die Fackeln eine gräßliche Scene des Todes und der Verzweiflung— faſt die ganze Rotte der Galeeren⸗ ſträflinge, Bettler und Ruffiani war aufgerieben.
Die Todesgeſellſchaft war auf Veranlaſſung Salvator Roſa's herbeigeeilt, der, auf die Gefahr hin, die Gunſt bei den Lenkern des Aufſtandes nicht nur einzubüßen, ſondern ſein eigenes Leben zu gefährden, Giulio's Rettung herbeiführte.
Der junge Maler hatte mit eigenen Händen des Freundes Feſſel gelöſt, und dieſer lag halb todt in ſeinen Armen.
— Gerettet, mein Prinz, ſagte er.—
— Dank, tauſendfachen Dank— aber wußteſt Du—
— Nur jetzt keine Fragen, noch nicht gelöſt.
— Was mag aus der verwirrt um ſich blickend..
— Ich vermuthe ſie im Palaſte Tortoſa und fürchte die un⸗
glückliche Donna ſchwebt in gleicher Gefahr.
Dieſe Nachricht richtete ſchnell Giulio's geſunkene Kräfte wieder auf. Er entriß einem Mitgliede der Todesgeſellſchaft den Degen und hob ihn hoch empor.
— Freunde, rief er mit lauter Stimme, wir alle wollen Freiheit und Gerechtigkeit und Erlöſung des Volkes von dem
zu nahen, Fackelſchein wurde ſicht⸗ Glocken⸗
ſtotterte Giulio; woher Prinz, wir haben unſere Aufgabe
Prinzeß geworden ſein? rief Giulio
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