Teil eines Werkes 
1. Theil (1810)
Entstehung
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darf es großer Sühnungen, auf daß ihre Suimmd den Ruf der Sünde übertöne.

Dies iſt der Miſſionarienentſtehung Grund, die in mir beginnen, und in der Einöde hier fort⸗ dauern werden. Bewundre unſer göttlich Oberhaupt, das ſeine Streiter nach Ort und Hinderniſſen ordnet, die zu beſiegen ſind. Betrachte die zwei Glauben, die Angeſicht zu Angeſicht hier kämpfen werden. Oſiris alter Dienſt, ſich in der Zeiten Nacht verlierend, auf Sagen, Prunk und Myſterien trotzend, glaubt ſich den Sieg gewiß. Egyptens großer Drache lagen! ſich in ſeiner Gewäſſer Mitte und ſpricht:der Fluß iſt mein! Er glaubt, ſtets werden dem Krokodil die Menſchen Weihrauch ſtreuen; der Götter größter wer⸗ de der Stier ſtets ſeyn, den an der Krippe man er⸗ würgt. Ein Heer wird, mein Sohn, ſich in der Wüſte bilden, und ausziehn, die Wahrheit zu erkämpfen. Aus der Thebais und Scetes Einöden zieht es her; heil'ge Greiſe ſinds; nur weiße Stäbe tragen ſie, des Irrthums Prieſter in ihren Tempeln zu bela⸗ gern. Fruchtbare Felder beſitzen dieſe, und ſind in Luxus, in Genüſſen verſunken; jene wohnen in glühen⸗ dem Sande bei allen Mühen des Lebens. Die Hölle ahndet ihren Sturz, ſie kämpft mit allen Kräften um den Sieg; der Wolluſt, der Goldgier, der Ehrſucht böſe Geiſter ſtreben, die treue Kriegerſchaar auf Ab⸗ wege hin zu leiten. Der Himmel ſendet Hulfe ſeinen Kindern; Wunder verſchwendet er für ſie. Wer ver⸗ mag alle die rühmlich großen Einſiedler zu nennen,