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Neue Beſtürzung ſenkten die Worte ins Herz der Muſenprieſterinn.— Was ſollte ſie von dieſem Un— bekannten denken, der ihr zuvor der Götter einer ſchien?— War er ein Böſewicht, der nächtlich auf der Erde ſchweifte, gehaßt von Menſchen, von Göt— tern verfolgt? Oder war ein Seeräuber er, dem Schiff
entſtiegen, um ihre Kinder den Vätern zu rauben?
Kymodokä fühlte von bangem Entſetzen ſich ergriffen, doch zu verrathen wagte ſie es nicht.— Gränzlos war ihr Erſtaunen, als ihr Führer ſich herab zu einem verlaßnen Sklaven bückte, der dort am Rand der Stra⸗ ße lag, als er ihn Bruder nannte, und ihm, zur Decke ſeiner Blöße, den eignen Mantel gab.
„Fremdling“ ſprach ſie„du glaubſt gewiß, der Sklave ſei ein Gott, in die Geſtalt des Bettlers ein— gehüllt, das Herz der Sterblichen zu prüfen?“
„Nein, entgegnete Eudoros, der Menſchen ei⸗ nen glaub' ich ihn.“.
Ein kühles Lüftchen wehte aus Oſten, es brach die Morgenröthe an; da ſtieg aus Lakonikas Gebürgen wolkenlos, in ſtiller Größe, die Sonne flammenſtra⸗ lend am Himmel auf. Itzt ſtürzte, aus eines nahen Haines Mitte, Eurymeduſa mit offnen Armen auf Kymodokeia zu.„Meine Tochter, rief ſie; was haſt du mir für Schmerz bereitet; mein Jammerſtöhnen bebte durch die Luft; ich glaubte dich von Pan ent⸗ führt; es ſchleicht in Wäldern immer der gefähr⸗ liche; nichts gleicht, hat mit Silen dem Greiſe er ge— tanzt, des Gottes Kühnheit. Wie hätt' ich ohne dich
—
luch das Mäd
vor miten th war ich in der Naxos/ meine Shaur der Mä durchſtreifen, Hafen Cretas tynä, als eines dritten Nachtwe eilen mag. N Teppiche aus M Er kauftemich die Dämatars Preis. Da ſp er an ſeines( grauſame Eileit in meine Arme
ter dienen. V gebohren; die ſchaukelte auf m nur wollteſt du Geſchrey, wen
Eurymedu an ihre Bruſt
ſen tief beweg ſie;„Sieh Sohn.“
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