rtius, n. Farbe, w aus cen. ofent⸗ heater, kann n; Au⸗ gen. alliens, aus Cäͤ⸗ ſanias, la, aus iner Re s betit⸗ meinen
und der gefuͤhr⸗ 3 Pani⸗ an(in Agathias Gregor us, Be- maticus, füͤnften/ die Ge⸗ Ducange⸗
der Acta ilderung omenes/
XIX
Lactantius, den Apologiſten, den Acta Martyrum, aus allen Kirchenvaͤtern, aus Tillemont und Fleury entnommen.
Ich bitte daher den Leſer, wenn er auf etwas ſtoͤßt, das ihm auffaͤllt, vorauszuſetzen, daß ſolches nicht von meiner Erfindung ſeie, und daß ich keine andre Abſicht hatte, als einen Zug merkwuͤrdiger Sitten, ein merk⸗ wuͤrdiges Denkmal, eine unbekannte Thatſache aufzuſtel⸗ len. Zuweilen habe ich auch, wenn ich eine Perſon aus der mir ausgewaͤhlten Epoche ſchilderte, in mein Ge— maͤlde ein Wort, einen Gedanken eingewebt, die ich aus den Schriften des dargeſtellten ſelbſt geſchoͤpft, nicht als verdienten grade eben das Wort, der Gedanke als Mu⸗ ſter des Schoͤnen, des Aeſtthetiſchen, ausgehoben zu werden, ſondern weil ſie Zeiten und Charaktere ſchaͤrfer bezeichnen. Das alles haͤtte ungezweifelt Stoff zu No⸗ ten geliefert; allein ehe ich die Baͤnde noch mehr an— ſchwellen will, muß ich erſt abwarten, ob mein Buch ge⸗ leſen, und ob die Leſewelt es nicht ſchon zu lange finden werde.
Ich habe die Martyrn im Jabr 1802 zu Rom, einige Monate nach dem Erſcheinen des Génie du Christianisme, angefangen; ſeitdem habe ich unablaͤſſig daran ge⸗ arbeitet.— Meine Ausbeute aus verſchiedenen Schrif⸗ ten iſt ſo betraͤchtlich, daß ich fuͤr die Buͤcher von den Franken und Galliern allein zwei dicke Baͤnde Materia⸗ lien geſammelt habe. Auſſerdem habe ich Freunde von mannichfaltigem Geſchmack und verſchiednen litterariſchen Prinzipien zu Rath gezogen. Endlich, nicht zufrieden mit all dieſen Studien, dieſen Aufopfrungen, dieſen Zwei⸗ feln, ſchiffte ich mich ein, und beſuchte die Gegenden ſelbſt, deren Gemaͤlde ich entwerfen wollte.— Haͤtte auch mein Werk gar kein Verdienſt, ſo haͤtte es wenig⸗ ſtens das Intereſſe einer Reiſe nach den beruͤhmteſten


