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ſie mit allerhand Leckerbiſſen. Als ſie wieder in die Küche heraustrat, ſtand Linus mit einem großen Küchentuch um den Leib gebunden da und war damit beſchäftigt, die Butter aus allen Kräften in das Fleiſch hinein zu peitſchen.
„Herrgott! was legt ſich der Herr Lieutenant auf!“ rief Liſa lachend.„Ja, das wäre gerade ein Geſchäft für einen Herrn! Da nehmen Sie den Teller und gehen Sie in das Eckzimmer dort.“
„Ach! Frau Lindbom, wir werden Freunde werden,“ ſprach Linus mit prophetiſchem Tone, und verſchwand eilig mit der Frucht ſeines erſten Verſuches.
Die Gäſte waren verſammelt, und um den anfangs
reichen Mittagstiſch geordnet. Seidene Gewänder rauſch⸗ ten gegen ihre anſpruchsloſeren Nachbarn. Blumen, Perlen, Federn und bloße Haare wechſelten, jen dem verſchiedenen Alter und Geſchmacke der Dame aber an einer untern Seite des Tiſches ſaß ein junge Mädchen in einem einfachen, weißen Kleide, und mit einer einzigen natürlichen Lilie an der Seite der wenigen Locken eingeflochten. Auf ſie ſahen die ſtolzen, roſigen Fräulein mit Neid; denn Lieutenant von H., ohnen Widerrede der ſchönſte Mann in der Geſellſchaft, un eine Art geſchäftiger Vicewirth, hatte ſeine Blicke ununterbrochen auf ſie gerichtet; und als ſie einmal bei einem Zug von der Thüre her, das helle Flortuch, das wie eine leichte Wolke die ſchönen Formen umhüllte, feſter z0 ſich zog, ſo ſprang er auf und holte ihren Shawl, den er auch ſogleich wieder erkannte, obſchon er ihn nur eine kleine Weile an ihr geſehen hatte. 1 „Er weiß gewiß nicht, wer es iſt,“ flüſterte ein junges Fräulein einer Andern zu. Und ſo war es auch. Lieutenant Linus wußte nicht,


