Teil eines Werkes 
4.-6. Bändchen (1844)
Entstehung
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das Kommando ſeiner Haushälterin ging.—„Dumm, verflucht dumm war das Alles,“ dachte der Major; „aber ſte ſollen ſich in Ewigkeit nie einer Wahl freuen, und die ganze Sache wird als ein leeres Geſchwätz an⸗ geſehen werden und als ſolches ſterben.“

Während dieſe Betrachtungen von dem ehrlichen Major gemacht wurden, eilte Linus nach dem Theil des Hauſes, dem er keineswegs die letzte Stelle ein⸗ räumte, nämlich dahin, wo Küche und Speiſekammern lagen. Mit kühner Hand öffnete er den Eingang zu Liſa's geheiligtem Umkreiſe und ſah, wie ſie dort, mit dem Rücken gegen die Thüre gekehrt, die herabgefallene Haube an einem Ohre hängend, in einer großen Schüſ⸗ ſel voll Fleiſch mit beiden Armen hin und her wiegte und mit einer gewaltigen Kelle darauf los ſchlug.

„Gehorſamer Diener, Frau Lindbom! Entſchuldi⸗ gen Sie meine Dreiſtigkeit, daß ich hier ſo unvorher⸗

noch mein Ueberſehen bei unſerer letzten Begegnung

abbitten muß, wo ich weder rechts noch links ſah, ſo konnte ich nicht bis Mittag warten, ſondern flog wie eine Rakete, ſobald ich den Onkel begrüßt hatte, zu

geſehen in die Küche hereinſteige; aber da ich Ihnen f

der Wirthin hinab, um mit ein paar frenndlichen 4

Worten der Verzeihung in meiner neuen Heimath inſtallirt zu werden.“ 1 „Was neue Heimath? Hat man je ſo etwas gehört?“ Liſa's Augen blitzten wie die Funken aus dem Kamine. „Der Herr Lieutenant kommt in der That, wie er ſelbſt ſagte, ſehr unvorhergeſehen. Er wird wohl kein ſo ſchlech⸗ tes Gedächtniß haben und ſich noch erinnern, wie...“ „Beſte Frau Lindbom,“ unterbrach ſie Linus ſchnell, „ich bitte Sie, überzeugt zu ſein, daß ich nicht ſo frei eweſen wäre, mich ſo auszuſprechen, wenn nicht der Onkel eben geſagt hätte:„Du biſt willkommen, Linus, du kannſt in Hammarby bleiben, ſo lange es Dich ge⸗ lüſtet, wenn nämlich die Wirthin, meine getreue Frau Lindbom, Dir gewogen iſt.“—„Wir weſten ſehen ſagte ich,„ob ſie nicht, allen kleinlichen Gro l vergeſſe