Teil eines Werkes 
4.-6. Bändchen (1844)
Entstehung
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herumſprang. Die Sache war nicht ſo leicht aufzu⸗ klären; aber Seine Gnaden wollten nicht, daß die Unterſuchung weiter fortgeſetzt werden ſollte, und der Richter hatte keinen Grund, ſie länger hinauszuziehen, der Baumeiſter wurde daher freigeſprochen. Stolz, wie er gekommen war, verließ er das Land. Der Graf ſchickte ihm eine wohlverſehene Börſe mit Reiſegeld, aber mit Verachtung ſandte er ſie zurück. Kein Gold, ließ er ſagen, könne die langen vierzehn Monate wie⸗ der zurück erkaufen, die er unſchuldig im Gefängniß gelitten habe.“

„Nun, das iſt nicht zu verwundern Er that mei⸗ ner Seel' recht daran,“ fiel der Major eim„Niemand kann es dem Mann verguten, daß ſeine Ehre von Man⸗ chem beargwohnt wurde, und vielleicht noch wird. Der Graf hatte vom Anfang an Unrecht, eine Klage gegen ihn zu erheben.“

„Ja, es war nicht recht wohl bedacht von Seiner Gnaden, und er bereute manchmal ſeine Uebereilung. Aber was geſchehen war, war geſchehen; und er konnte jetzt nicht mehr weiter thun, als ſich bereit erklären, die Sache fallen zu laſſen, als ſich keine Beweiſe ge⸗ gen den Baumeiſter vorfanden.“

„Es iſt ſchön, daß der Herr Borgſtedt ſeinen Herrn vertheidigt, aber den Leuten Ehre und Ruf zu ſtehlen, das iſt doch immer etwas, was in Erwägung gezogen zu werden verdient. War der Graf lange krank, ehe er hinüber wanderte?“—

„O ja, eigentlich waren Seine Gnaden ſeit dem ungluͤcklichen Abend in der Grotte— es war der ſechs⸗ zehnte November— nicht mehr recht geſund, und ſahen ſich gar nicht mehr gleich. Aber ein Schlaganfall gab ihm den letzten Stoß, und machte einem Leben ein Ende, woran er nach Allem, was ich verſtehen kann, keine große Freude hatte.“—„Die Grotte will ich nächſter

Tage ſehen!— Der Probſt ſoll ein artiger Mann ſein?“ „Ein ſehr anſtändiger, ordentlicher und reeller

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