Teil eines Werkes 
4.-6. Bändchen (1844)
Entstehung
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er von der Heirath des Menſchen wußte, da er es ſich ſo angelegen ſein ließ, ihn hieher zu bringen. Und Alfhild's Kränklichkeit, ſowie Frenkmann's zurückhal⸗ tendes Weſen, als er den Architekten in den erſten acht Tagen hier traf, hat auch ſeine Gründe. Unſer ehr⸗ licher Oernroos wird wohl in der Lotterie ſpekulirt und einen falſchen Zug gethan haben.“

„Einen falſchen Zug,“ rief die Gräfin in ſcharfem

Tone;„ich wünſchte, Frenkmann und das Mädchen hätten ſich vorgeſehen.“

„Aber, mein lieber Schwager, Sie wiſſen wohl

etwas Beſtimmtes von all dem,“ ſetzte die Baronin ungeduldig hinzu.

Der Graf ſtand, um ohne alle Gleichniſſe zu ſprechen, zwiſchen zwei gehenden Mühlen, die Ueber⸗

fluß an Waſſer bekommen hatten. Er hätte ſich gerne,

wenn es nur paſſend geweſen wäre, mit beiden Hän⸗ den vor den Ohren auf ſeine Zimmer zurückgezogen; aber um eine ſolche Unhöflichkeit zu begehen, war der Graf zu ſehr Kavalier, und er machte ſich alſo bereit,

dem ihm anv uten Theil der Wahrheit ſo nahe als j möglich zu teen, um dadurch eine glückliche Freiheit

zu gewinnen.

„Nun denn, ich will Euch ſagen, was ich gehört

habe,“ ſagte er ernſt;„und dieß iſt, daß die Sache ſich beinahe ſo verhält, wie Ihr vorausſetzt, die Spe⸗ denn Oernroos und