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inge⸗ Jahren verheirathet, und daß ich deſſen nicht erwähnte, neine geſchah aus zwei, wie ich hoffe, gleich guten Gründen. lilen, Erſtens, weil mich Niemand darum befragte, und ich ſich alſo wohl nicht ſelbſt eine Sache kund machen konnte, ren.“ die ſo wenig Anſpruch auf Theilnahme hatte; und mit zweitens, weil ich der Anſicht war, das Zartgefühl er⸗ hat fordere es, daß ein Mann, der in Unterhandlung wegen Nede, einer Trennung von ſeinem Weibe ſteht, einen Gegen⸗ flü⸗ ſtand nicht zu berühren, welcher eben ſo unangenehm rrauf für ihn ſelbſt zu erzählen, als für Andere zu hören iſt.“ iſtatt Die beſtimmte Erklärung des Architekten brachte Und eine größere Verwunderung hervor, als die ſcherzhafte Ja, Neuigkeit des Grafen, der die Geſellſchaft damit recht als zu amüſiren und Leilern in Verlegenheit zu ſetzen meinte. char⸗ Von einer Trennung hatte der Graf nichts gehört, denn Vap⸗ in einem ſolchen Falle würde ihm ſein Zartgefühl alle s iſt Anſpielungen darauf verboten haben, und mit einem unns, halb ſcherzhaften, halb entſchuldigenden Tone ſprach er jetzt:„Wir werden alſo nicht auf die Sache trinken Frau können. Ich wollte Ihnen zu Ihrer Frau gratuliren; vor aber da ſich der Hekr von ihr zu befreien wünſcht, ſo be⸗ iſt es am beſten, wir laſſen den Gegenſtand ruhen; die denn ſolche Angelegenheiten dürfen nie von einem Frem⸗ eller, den näher beſchaut und bekrittelt werden, und es thut watz⸗ mir leid, Sie darauf gebracht zu haben.“ eiten Der Architekt verbeugte ſich ſtumm. Nach einigen ohne Minuten griff jedoch der Graf wieder zum Glaſe, und erra⸗ ſprach mit der gewöhnlichen Gewandtheit, die ohne Mühe von einem Ding zum andern überging:„Laſſen Igte, Sie uns nicht vergeſſen, daß heute der erſte Mai iſt: grum wir trinken auf das Mark des Lebens, auf ein gutes Getreidejahr.“ eines Mit einer gewiſſen Verlegenheit führte ein jedes ichts Mitglied der Geſellſchaft das Glas an die Lippen; denn der es war jetzt eine ſteifere und erzwungere Stimmung ieſer als jemals eingetreten. Glücklicherweiſe war man ngſte ſchon am Nachtiſch. Die Gräfin aß doppelt ſo ſchnell vier als gewöhnlich, und die Uebrigen ſchnitten mit gleicher


