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mit ahin Sct. rwe⸗ eſes Art.
aide nos⸗ nun dort mir: dieſe venn
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„Haben Sie etwas von Leilern gehört? das kön⸗ nen Sie wohl ſagen. Fürchten Sie nicht, mich durch eine aufrichtige Antwort zu ſchmerzen; dieſe Furcht iſt unnöthig; eine Wunde kann ja nicht aufgeriſſen wer⸗ den, deren äußerſte Ränder noch nicht einmal zu heilen angefangen haben. O Blum! wie glücklich ſind Sie, der Sie nicht gefühlt haben, was es heißt zu lieben, ewig zu lieben— ohne Hoffnung zu lieben! Das Schick⸗ ſal des Galeerenſklaven, der auf Lebenszeit an ſein ſchweres Ruder gekettet iſt, kann nicht grauſamer ſein, als wenn ein warmes Herz weiß, mit Beſtimmtheit weiß, daß es mit unſichtbaren Banden an ein kaltes gefeſſelt iſt. Das iſt kaum möglich; und dieſe Verbin— dung ruft mir ein entſetzliches Bild unter den Urtheil⸗ ſprüchen der alten Aegyptier zurück, das ſtets tief auf meine Seele eingewirkt hat: Die Strafe, wo ein leben⸗ diges Weſen drei Tage lang eine Leiche in ſeinen Ar⸗ men halten mußte. Wenn man nun anſtatt der drei Tage ein ganzes Leben annimmt, ſo wird dieſe Zuſam⸗ menpreſſung des Lebens und des Todes kein unrichtiges Bild von der Wärme und Kälte in zwei Menſchenher⸗ zen geben.
„Vielleicht iſt dieß zu ſchwärmer iſch gefühlt und gedacht, um von Ihrem klaren, aber kalten Verſtande gebilligt zu werden. Verzeihen Sie mir denn, und be⸗ denken Sie, daß ein Weib kein Mann iſt. Sie ſucht ein Seitenſtück zu ihrem Leben, um ſich daran zu halten, wenn ſie nichts Anderes, nichts Beſſeres finden kann. Ihr Herz tappt nach einer Wolke, wenn die Wirklichkeit flieht; denn allein— allein— kann ſie nicht ſein: zwar einſam in ihrem Schmerz, aber nicht einſam in ihrer Seele; dort muß etwas wohnen, das dieſelbe aus⸗ füllen kann. Und wenn die ſchönſten Gefühle daraus verbannt ſind, dann ſucht ſie Erſatz in der Erinnerung, und wenn dieſe nicht hinreicht; ſo irrt der Gedanke noch weiter zurück, weit hinaus in die dunkle Sagenwelt, und dann wieder fort in die tief verborgenen Reihen
der Zukunft. Nehmt das dem Weibe nicht übel, ihr


