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fragteſt Du Alfhild nach dem Muſter, das ich ihr lieh und das ich jetzt ſelbſt brauchen wollte?“
„Gott verzeih mir's, das hab' ich ganz vergeſſen;
aber das iſt gewiß, wenn das gnädige Fraͤulein mein Erſtaunen geſehen hätte, als ich die Mamſell vom Probſt⸗ hofe zu Geſtchte bekam, ſo würden Sie mir jetzt ſicher meine Nachläſſigkeit verzeihen; Denn ſehen Sie, man kann ſich gar keine Vorſtellung machen, wie ſehr ſie ſeit jener Marktfahrt abgenommen hat. Gott gebe, daß der Menſch nie bei ihnen geweſen wäre; aber der Probſt hat ſich von jeher viel mit dem Viehhandel abgegeben, und ſehen Sie, deßhalb ſollte der Norweger mit ihm heim und in dem Probſthofe zu Mittag ſpeiſen.“
„Was ſchwatzeſt Du da, Anna? Was für ein Nor⸗ weger und welcher Mittag, wie kann das mit Alfhilds Krankheit zuſammenhängen?“
„Herrgott! gnädiges Fräulein, das iſt ja gerade die Sache. Mamſell Alfhild war ja Vormittags ſo geſund und friſch wie ein Winterneumond, und ging und legte all die Raritäten in Ordnung, welche ſie für die gnä⸗ dige Gräfin und Baronin gekauft hatte; ja das that ſie, und wollte dann Nachmittags mit Allem zuſammen nach dem Schloſſe gehen; aber der entſetzlich dumme Fall bei Tiſche machte ihrem ganzen Fourage, nein Kourage wollte ich ſagen, ein Ende.“
„Nun, was war das für ein Fall?“
„Ja ſehen Sie, gnädiges Fräulein, das hätte ſo ganz geheim bleiben ſollen, nur unter der Herrſchaft im Probſthofe; aber Stine iſt auch nicht ſo dumm. Sie be⸗ griff Alles, ſie; warnm Mamſell Alfhild ohnmächtig wurde, als der Norweger, der von dem Probſte das Schmalvieh kaufen ſollte, erzählte, daß der Baumeiſter in Norwegen verheirathet ſei und eine ſo ſchöne Frau habe, daß man ſich gar keinen Begriff von einer ſolchen Schönheit ma⸗ chen könne.“
„Der Architekt verheirathet! Du träumſt, Anna!“— Thelma bekam jetzt einen ſo böſen Huſten, als Alfhild
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