Teil eines Werkes 
1.-3. Bändchen (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

blätter abe ich te, der wären,

Deine etrübt! dlicher nich ja erleich⸗ ichkeit, »artig 1, den

iß nur ehſt ja zeitig „ was

Wetter en, die hr als wetter

h nun, etwas it dem

nd wir

it mir nderes er.“ apitän

n Alf⸗ us.

nit der emand

31

eine recht unerwartete Ueberraſchung bereiten kann.— „Hinauf, Onkelchen, auf den Dachboden!“

„Was, auf die Bühne hinauf? Was iſt denn das für ein Spektakel; Du wirſt ihn doch nicht dort be⸗ herbergen wollen?“

„Warte, warte nur, Du wirſt ſchon ſehen!“

Und Alfhild zog den Greis mit ſich die Treppe hinauf, und über den großen, mit abgeſchnittenen Tan⸗ nenzweigen beſtreuten Boden, der ſo zierlich mit den rothen, blauen und gelben Käſten des ganzen Geſindes, und mit langen Reihen von Weiberröcken, die in allen Farben ſpielten, geſchmückt war, bis zu dem einen Giebel. Hier blieb ſie ſtehen, und ſuchte in ihrer Schürze nach einem Schlüſſel.

„Mädchen, Du wirſt ihm doch nicht dieß Zim⸗ mer beſtimmt haben?“ fragte Sebaſtian, indem er Alfhild ſo ſtark in den Arm kneipte, daß ſie dabei laut aufſchrie.

„Herr Gott! ei freilich, Onkelchen! Sieh doch, welche Ausſicht er hier hat!“— Sie öffnete die Thüre, und ſie befanden ſich nun in einem großen, viereckigten Zimmer mit altmodiſchen, aber noch vortrefflich erhal⸗ tenen Tapeten, welche Stücke aus Abälard und Heloiſen's Leben darſtellten. Die Möbel waren nicht aus der neuen Schule. Große, ſchwere Lehnſtühle, in denen man jedoch ſaß, wie in den Vorhöfen des Paradieſes, und ein Sopha mit ſchwarzen Roßhaarkiſſen, die ſchwellend und kühl zum Sitzen einluden. Vor dem Sopha ſtand ein ſehr großer und maſſiver Tiſch mit eingelegtem Fichten⸗ und Eichenholz, und über zwei kleineren Tiſchen mit grauen Marmorplatten hingen viereckige Spiegel in ſchwarzen Ebenholzrahmen. Zwiſchen dieſen lag, wie in ein kleines Gewölbe eingeſchloſſen, das hochgeſchwungene, tiefe in die Mauer eingelaſſene Fenſter. Eine Erhöhung von zwei Treppen führte dahin, und auf dieſer ſtanden ein paar Seſſel, deren reich geſtickte Ueberzüge von der Kunſt und dem Geſchmacke derer zeugten, die ſie verfertigt hatten. Rechts von dem Fenſter und dem Sopha gegen⸗