i auf⸗ glaſer
nen?“ ls der
r Be⸗
uf und ahmen,
es da n war thmen, ig be⸗ greift o ſehr ad ſind n auf⸗ wenn monie
„ was enſtein Sehn⸗ er den
blickte,
nütter⸗
Hauſe ſolle. vorden, ern. Klare
ſeinen
gwohn es Ge⸗ wollte.
4
21
„Liebt denn Albano die Natur und einen holden freundlichen Frühlingstag nicht?“ fragte ſie ſanft.
„Ja wohl!, lieb' ich die Natur, aber in einem an⸗ dern Gewande. Ein ſtürmiſcher, heulender Oetober⸗ abend mit Regengüſſen, das iſt etwas, was mir ge⸗ fällt; das harmonirt mit meiner Seele, die dieß nie mit den holden, freundlichen Frühlingstagen, mit ih⸗ ren ruhigen Schönheiten, mit ihrem ewigen Grüne thun kann.“ 3
„Und warum nicht, Albano, ſage mir, warum nicht?“ Thelma ließ die Hand mit der Nadel an der Kante des Rahmens ruhen; ihr Blick folgte mit einem unruhig bittenden Ausdruck dem ihres Vetters.
„Warum? Du plagſt mich ſo oft mit dieſem Worte, Thelma, das einen eigenen kalten Ton hat. Ich kann es zudem nicht ſo ſagen, daß Du mich verſtehſt.“
„Sag' es nur, Albano; es wird Dir gut thun, wenn Du von dem ſprechen darfſt, was Dich ſchmerzt, ich verſtehe Dich hinlänglich.“
„Nein, liebe Thelma, das thuſt Du nicht! Ich verſtehe mich ſelbſt nicht, wie willſt Du alſo es ver⸗ ſuchen? Aber Eines weiß ich, daß Du zu gut, zu geduldig beim Ausbruch meiner unwillkürlichen Launen biſt. O wäreſt Du es nur ohne einen andern Einfluß, als den Deines eigenen Herzens! Aber Du biſt gut von Natur, ſanft und geduldig hingegen durch die Gewohnheit des Gehorſams. Tante Rawenſtein hat das Erziehungsweſen vortrefflich ſtudirt.“
„Ich verſtehe Dich nicht, Albano, ich hoffe es wenigſtens; denn warum ſollte es Deine Abſicht ſein, mich zu betrüben und zu beleidigen?“
„Nein, das wäre in der That zu undankbar, da Du ja mit einer wahren Engelsgeduld die erſten Grade in der Kunſt ſich zu...“
Albano unterbrach ſich ſchnell und eine heftige Röthe bedeckte auf einige Augenblicke die weißgelben Wangen. Er fühlte einen Stich durch's Herz. So hatte er es vorher manchmal empfunden, wenn der böſe


