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kannten, aufregenden und ermüdenden Tagewerks der mei⸗ ſten ſeiner Gäſte, alle freundſchaftlichen Einwendungen, als der Freiherr von Molitor bald darauf nach ſeinem Wagen verlangte. Und ſo ſah man denn in kurzer Zeit die bei⸗ den Equipagen mit dem zitternden Schein ihrer Laternen durch den Park davon fahren, ja man hörte die Räder bald nachher auf der Brücke drunten rollen, und dann er⸗ blickte man drüben wieder einzelne leuchtende Punkte, die ſich hüpfend zu entfernen ſchienen, Irrlichtern gleich.
Victor ſtand mit Alicen am Eingange der Veranda und ſchaute dem verſchwindenden Wagen nach.„Wenn wir dann zurückkommen,“ ſagte das junge Mädchen nach einer Pauſe, wobei ſie ihren Kopf auf Victors Schulter lehnte,„ſo werden wir alsdann hier bleiben. OD es iſt da reizend! Du wirſt ſehen, welch' ſtilles und glückliches Leben man hier führen kann.“
„Und wie ich mich darauf freue, meine ſüße Alice! Ich finde es eigentlich recht traurig, noch einmal in die Welt hinaus zu müſſen.— Nicht ſo, mein Herz?“
„Ja— a,“ erwiederte ſie ſtockend;„aber der Vater meint, es müſſe ſo ſein, und er hat gewiß Recht.“
„Wohl hat er in gewiſſer Beziehung Recht; und was mich allein vollſtändig zu tröſten vermag, iſt der Gedanke an den Augenblick, wo wir hier wieder einkehren werden.“
„Wird es gewiß ein ſolch' ſchöner Augenblick ſein?“
„Gewiß, Alice,“ verſetzte der junge Mann aus vollem Herzen.
Und als ſie hierauf ihren Kopf erhob, um in ſeine Augen zu ſchauen, und ſeinen Blicken folgte, die an dem klaren Nachthimmel hafteten, ſahen beide dort oben zu glei⸗ cher Zeit einen Stern herabſchießen— das untrüglichſte Zeichen, daß das, was ſie ſo eben gedacht, in Erfüllung gehen werde.


