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276 Siebzigſtes Kapitel.
„Und iſt Ihre Verwundung in der That ſo bedeutend?“ fragte Lord Clifton mitleidig.
„Sie wird mir zwei ſteife Finger hinterlaſſen, und da ſie meine rechte Hand betroffen hat, ſo werde ich den Säbel nicht mehr führen können. Pah, was iſt da zu machen,“ fuhr er in einem leichten Tone fort,„grämen werde ich mich darüber nicht, indem ich die Geſchichte hier ſo ſatt hatte, als man nur etwas haben kann!“
„Das begreife ich vollkommen; dieſer eigenthümliche Krieg ſieht ſich aus der Ferne anders an, als er in der Wirk⸗ lichkeit iſt.“
„Ganz richtig, und da das wohl niemand ſo fühlen kann, als ich, ſo verſchaffte ich mir einen mehrmonatlichen Urlaub, den ich in einen Abſchied zu verwandeln gedenke. — Was ſind unſere Plänel“ ſetzte er nach einem augen⸗ blicklichen Stillſchweigen mit einem ſo ernſten Geſichte hinzu, als man ſelten an ihm gewohnt war;„als ich geſtern Mor⸗ gen das Zeichen des ‚Lotus' ſah, war mein Herz vor Freude bewegt, und als ich hierauf alle die wiederfand, welche ich ſo raſch und unüberlegt verlaſſen, da malte ich es mir mit den entzückendſten Farben aus, Eurer Herrlichkeit Gaſtfreund⸗ ſchaft in Anſpruch zu nehmen und mit Ihnen über England nach Hauſe zurückzukehren.“
„Und was hindert Sie daran? Seien Sie verſichert, Ihre Geſellſchaft, lieber Vetter, wird uns allen herzlich will⸗ kommen ſein.“
„Was mich daran hindert?“ gab Arthur mit einem bit⸗ teren Lachen zur Antwort;„nun, die ſüßen Blüthen eines friedlichen Lebens, die ich nicht im Stande bin, um meine
Stirn zu ſchlingen.“
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