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2 Neunundfünfzigſtes Kapitel.
Mantel mit ſchmaler, rother Einfaſſung geworfen. ſah Bander dieſes Geſicht, ſo erinnerte er ſich augen! dieſer Geſichtszüge und wußte, daß er jenen Indier vo. habe, der in der kleinen deutſchen Reſidenz, von wo er ¹ kam, Aufſehen genug erregt hatte und von dem jedes Ki. wußte, daß er zum Haushalte des reichen Grafen Lotus gehöre.
Sollte dieſer ſelbſt auf dem Schiffe geweſen ſein, viel⸗ leicht mit der Gräfin, vielleicht ſogar mit Roſa?
Er war im erſten Augenblicke der Aufregung empor⸗
geſprungen, um noch einmal auf das Verdeck zu blicken, doch bedurfte es nur einer kleinen
ſich ſelbſt achſelzuckend zu lächeln. Reiſe⸗Geſellſchaft während der zwei Tage, die er auf dem Schiffe zubrachte, entgehen können? Und dann erinnerte er ſich jetzt auch, daß der Marcheſe auf dem Schiffe von einem Mulatten oder Indier geſprochen, der ihm in Rom ſeine Dienſte angetragen; alſo hatte er das Haus des Grafen verlaſſen, da er ſich eine andere Herrſchaft geſucht. Wer dieſe Herrſchaft in Deutſchland aber geweſen, das dem Mar⸗ cheſe mitzutheilen ſchien Bander wichtig genug. Als die Barke das Ufer erreicht, beeilte er ſich deßhalb, zuerſt ans Land zu kommen, und ging dann raſch ein paar Schritte in die Straße hinein, wo er Gaetano erwartend ſtehen blieb. Hier näherte er ſich ihm mit den Formen einer gemeſſenen, freundlichen Höflichkeit, indem er mit lauter Stimme ihm in engliſcher Sprache guten Aufenthalt in Neapel wünſchte und dann, als Jener die dargereichte Hand nahm, raſch auf Deutſch hinzuſetzte:„Den Indier, von dem Sie ſprachen, habe ich erkannt, er diente im Hauſe des
Ueberlegung, um über Wie hätte ihm eine ſolche
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