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Neunundfünfzigſtes Kapitel. Im Hotel de Rome.
Die Barke, welche an jenem Morgen Gaetano und Bander an das Ufer gebracht, hatte auch noch einer Menge anderer Paſſagiere zur Fahrt dorthin gedient, und ſo kam es denn, daß man hier, in dem verhältnißmäßig kleinen Raume zuſammenſitzend, Geſichter bemerkte, welche man ſich während der vergangenen Tage an Bord nicht geſehen zu haben erin⸗ nerte. So erging es auch Bander, und zwar auf eine für ihn ſo überraſchende Art, daß er einen lauten Ruf des Er⸗ ſtaunens kaum unterdrücken konnte. Als er ſchon im Boote ſaß und zufällig aufwärts blickte, ſah er einen Mann die Schiffstreppe herabkommen, der durch ſein eigenthümliches Aeußere mit keinem Anderen verwechſelt werden konnte und deſſen braune Geſichtsfarbe ſelbſt hier im Süden, wo es dunkel gefärbte Teints genug gab, ſogleich auffallen mußte. Auf dem Kopfe trug er einen breitkrämpigen Hut und hatte nachläſſig über die rechte Achſel einen braunen Beduinen⸗
Hackländer, Die dunkle Stunde. V. 1


