Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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Bedeutendes und anhaltendes Herzklopfen des Herrn Sidel. 287

Lächeln hinzu;ich wohne etwas höher, weil ich die weiteſte 3 Ausſicht vorziehe.

Wir können nicht klagen, ſagte Eugen; nich wenigſtens bin vollkommen zufrieden, und du, wandte er ſich an den Herrn Sidel,wirſt es wohl auch ſein; denn, wenn man von lauter Lachen und Luſtigkeit träumt, ſo muß man gut geſchlafen haben.

Das habe ich auch, ſagte der luſtige Rath.Mit meinen Träumen kann ich dir leider nicht aufwarten; denn die habe ich vergeſſen; aber ſie waren ſchön, luſtig und heiter, weßhalb ich zufrieden bin; denn man ſagt, es komme viel darauf an, was man in der erſten Nacht, wo man ſich an einem neuen Aufent⸗ haltsorte befindet, für Träume habe, das ſei prophetiſch für dieſen Zanzen Aufenthalt ſelbſt.

Das glaube ich auch, ſagte Herr Trommler,und wenn mein Traum dieſes Mal eintrifft, ſo müſſen wir hier eine uner⸗ hörte Einnahme machen. Ich hatte nämlich dieſe Nacht ein ſelt⸗ ſames Geſicht: Mir war, als ſäße ich neben der Principalin an der Kaſſe, und obgleich wir gar niemanden ſahen, der zu uns kam, um Billette zu löſen, ſo füllte ſich doch die Kaſſe auf eine wahrhaft erſchrecklich geſchwinde Art. Vom Boden herauf ſtieg es empor, eine wahre Flut von Münzen, Silber und auch Gold darunter, und ſtieg immer höher, ſo daß wir zuletzt ganz er⸗ ſchrocken, die Principalin und ich, den Deckel zudrückten, damit das Geld, das immer noch höher anſchwoll, nicht herausrolle und auf dem Boden herumſpazire. Wir verſchloſſen auch glücklich den Kaſten; doch als das geſchehen war, ſchien das Geld in dem⸗ ſelben rebelliſch zu werden, und oben aus der Spalte heraus ſprang ein Geldſtück um das andere, und merkwürdiger Weiſe ſämmtlich in meine Taſche. Da ſagte die Principalin: Behalten Sie es, guter Trommler, es ſoll Ihnen bleiben! und dann er⸗