Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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Joſeph Pierrot fällt in einen Blumenkorb.

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Euch ſchon eine friſche Herberge anweiſen. Mir kann es ſchon recht ſein; Madame Stillfried geborene Schoppelmann.

Wollt Ihr mich denn nicht verſtehen, oder ſeid ihr wirklich ganz harthörig geworden? rief Joſeph ärgerlich;macht doch keine ſchlechten Witze! Was heirathen! was heirathen! Das iſt ja nur ſo eine Liebesgeſchichte, das dauert vier Wochen, und damit hollah!

So iſts recht! ſagte giftig die Frau:vier Wochen und dann noch einige Monate's wäre außerordentlich luſtig.

Joſeph nickte ebenfalls vergnügt mit dem Kopfe, dann rückte er der Frau ſo nahe, daß er mit ſeinem Munde faſt ihr Ohr berührte und ſagte nach einer Pauſe:Ihr ſollt uns einen Gefallen thun.

So?u fragte die Frau und ſah ihn an;Euch oder Eurem Herrn!

Meinem Herrn!

Die Frau nickte abermals mit dem Kopfe und machte mit den Händen eine Bewegung, als zähle ſte Geld, wobei ſie fragte: Wirds gut bezahlt?

Verſteht ſich! ziſchelte Joſeph;gut bezahlt, und Ihr braucht nichts dafür zu thun.

Das iſt mir lieb, entgegnete die Fraußwas ſoll s denn?

Wir brauchen das Zimmer da vorn heraus, das gegen⸗ über dem Schlafzimmer der Ratharina, hie und da, nur für einige Stunden des Abends.

So, das Zimmer braucht ihr? fragte die Wirthin nach⸗ denkend;nun, mir kanns ſchon recht ſein; doch ſetzte ſie achſelzuckend hinzuwirds euch nichts nützen, das Mädchen

bringen zehntauſend Pferde nicht in mein Haus herüber.