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Dazu ſchien aber Fräulein Wilhelmine im gegenwär⸗ tigen Augenblicke nicht geneigt zu ſein, ſie erklärte vielmehr, das genau überlegen, auch mit ihrer Geſellſchafterin be⸗ ſprechen zu wollen, die bei ihrer ſo treu bewieſenen Liebe für Sophie wohl ein Recht darauf habe. Sie wolle die⸗
ſelbe übrigens ſogleich fragen und zu dieſem Zwecke augen⸗
blicklich herbeirufen.
Ja, ſie machte ſchon eine ſo raſche und haſtige Be⸗ wegung gegen die Thüre des Nebenzimmers, daß Herr Joſeph ſanft ihren Arm ergreifen mußte, um ſie zurück⸗ zuhalten, indem er ihr die Verſicherung gab, daß er nicht geſonnen ſei, ſie ſo zu übereilen, daß er ihr vielmehr Zeit gönnen wolle, dieſe Angelegenheit ſpäter mit ihrer treuen Geſellſchafterin in aller Ruhe zu beſprechen.
„Mir genügt es vor der Hand,“ ſagte er,„daß ich
im Stande war, Ihnen meines Bruders Nathan und
meinen uneigennützigen Entſchluß darzulegen, für Ihre
liebe Anverwandte auch künftig, wie dies ja ſchon ſeit langer Zeit geſchehen, glänzend ſorgen zu wollen, wobei
ich aber nochmals hervorheben muß, daß man Fräulein Sophie geſtatten möge, über die Art ihrer künftigen Stel⸗ lung in unſerem Hauſe gleichfalls mit zu entſcheiden.— Wenn Sie damit einverſtanden ſind, ſo wäre für heute unſer Geſchäft abgemacht.“
Fräulein von Wanner ſchien aber um ſo mehr mit der Beendigung dieſes im gegenwärtigen Augenblicke für ſie höchſt langweiligen und ſtörenden Geſchäftes einverſtanden
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Hackländer, Kainszeichen. III.


