Teil eines Werkes 
3. Bd. (1874)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

. B . 4, 3* 4 0 3 . 1 8-

n

5

n 2

14

bewegter Stimme ausrief: ‚Drei Mal Glücklicher, der du zur Heimat ziehſt!

So war auch Herr Schripps ein Deutſcher? fragte Fräulein von Wanner.

Ja, und wieder ein lebendiger Beweis von der Macht der Liebe zur Heimat. Es hätte nur einer kleinen Ueber⸗ redung meinerſeits gebraucht, und er würde mit mir ge⸗ zogen ſein nach dem geheiligten Boden des Vaterlandes, zurücklaſſend einen ſchönen Wirkungskreis, eine wohl⸗ geſicherte geſellſchaftliche Stellung.

Es wäre das ſehr unklug von dieſem Herrn Schripps geweſen, meinte Herr Schropps.

Unklug gewiß, werther Herr, ja, thöricht, das ſah er auch ein und ſagte, als er mich zum letzten Male herzlich umarmte: ‚Was ſollte ich drüben thun? Eltern habe ich keine mehr, nur noch ein paar ſehr reiche Verwandte, und wer weiß, ob dieſe meine Zurückkunft nicht wie eine Spe⸗ kulation anſehen würden, trotzdem ich ihr rechtmäßiger Erbe bin, doch dem Himmel ſei Dank, ſetzte Herr Schripps hinzu, ‚ich kann im Nothfall dieſes Erbe entbehren, und iſt es auch das nicht, was meine Augen feucht werden läßt: hier wiſchte Herr Schleimer im tiefen Mitgefühl die ſeinigen, ‚wenn ich an jene geliebten Verwandten denke, von denen der eine ſchon ziemlich bejahrt iſt, ſon⸗ dern es ſchmerzt mich nur, daß man, wie ich genau weiß, nicht an meine Beſſerung glauben will, ſowie an meine

uneigennützige Liebe.

Hm! ſagte Herr Schropps mit einem recht ver⸗

ÿycjShh VVVV