Man hat mir ſchon einige Male den Vorwurf gemacht, als nehme ich zuweilen am Schluſſe einer Geſchichte einen etwas zu flüchtigen Abſchied von Perſonen, Geſtaltungen und dergleichen, welche dem freundlichen Leſer vielleicht werth geworden ſind. Weit entfernt aber davon, daß ein ſolcher Vorwurf mich gekränkt hätte, ſah ich darin eine gewiſſe Theilnahme für das, was ich erzählt, was ich ſelbſt im Herzen getragen und wovon ich mich zuweilen ſchmerzlich mühſam losgerungen; denn auch wir Schrift⸗ ſteller ſind nicht ganz ohne Gefühl und hegen ein oft wehmüthiges Intereſſe für die Figuren, mit denen wir eine hübſche Zeit durch den dornenvollen Gang eines mehrbändigen Romans gewandert. Ja, und dieſe gewiſſe Theilnahme, die mir aus dergleichen Vorwürfen heraus⸗ klang, hat mich ernſtlich auf eine Beſſerung denken laſſen, und möchte ich wirklich den Verſuch in ungebundener Art machen, ob es mir nicht gelänge, im Anfange raſcher dahin zu marſchiren, um dadurch Zeit und Muße zu finden, am Ende der Geſchichte mit größerer Behaglichkeit in dem mir immer mehr liebgewordenen Kreiſe meiner getreuen Leſer zu verweilen.
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