Vor dem Spielwaarenladen.
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Armenarzt, indem er ſein linkes Auge gegen den Jäger zu⸗ kniff,„der ſchmucke Neffe im grauen Rocke und im Jägerhute. Habe ihn ſchon einmal hier geſehen, den Neffen, und wenn dem ſo iſt, ſo muß ich ſchon einen Augenblick warten. Aber lange nicht, dazu habe ich keine Zeit. Oder ich kann ja auch wieder kommen; das iſt am Ende beſſer, denn Sie werden mir zugeben, daß es mir nicht einfallen kann, Seine Er— den Neffen, wollte ich ſagen, zu ſtören.“
„Woher vermuthen aber der Herr Doktor, daß mein—
Neffe da iſt?“ fragte ſchüchtern der Jäger.
„Woher ich das vermuthe? Sie werden mir erlauben, Ihnen zu bemerken, daß das ungeheuer einfach iſt. Erſtens ſah ich Ihren Neffen ſchon einmal hier, und es hat mich recht ſehr gefreut, daß ich ihn hier geſehen, denn er kann von der Frau Großmutter nur Vortreffliches lernen; und da nun Sie, mein theurer Klaus, mir ſo eifrig ſagen, es ſei Jemand da drinnen, ſo braucht's keine große Combinations⸗ gabe, um ſich zu denken, was das iſt; dann aber auch wartet ja da unten wenige Schritte von hier ein Freund Ihres— Neffen auf Hochdieſelben.“
„Ein Freund meines Neffen wartet da unten auf ihn?“ fragte beſtürzt der Jäger.„O, Sie machen einen Spaß, Herr Doktor; es iſt gewiß kein Freund von ihm da unten, der auf ihn wartet.“
„Doch, doch!“ ſagte laut und beſtimmt der kleine Armen⸗ arzt. Dann faßte er den Jäger vertraulich am Ohrläppchen, zog ihn näher zu ſich und ſprach ſehr leiſe:„Es iſt der Herr Baron George von Breda, der da unten rechts an dem klei⸗ nen Spielwaarenladen auf Seine Erlaucht wartet. He, mein Freund?“ ſetzte er fragend hinzu.


