Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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26 G Zweiundfünfzigſtes Kapitel.

nen Laden einen Herrn ſtehen, welcher die dort aufgeſtellten Waaren zu betrachten ſchien, in Wahrheit aber bald die Gaſſe hinauf, bald hinunter blickte. Dabei wäre nun an ſich für den Doktor nichts Auffallendes geweſen; doch als er die⸗ ſen Mann genauer betrachtete, erkannte er in ihm den Herrn Baron George von Breda, und wunderte ſich nicht wenig, denſelben in dieſer abgelegenen Gaſſe zu ſehen. Ohne aber weiter darüber nachzudenken, ſtieg er in Geſellſchaft des Spa⸗ niers die krachenden Treppen hinauf, und Beide erreichten in kurzer Zeit ohne irgend ein Abenteuer die Wohnung des Jägers Brenner, klopften dort an die Thür der großen Stube und betraten dieſelbe, nachdem von innenHerein! gerufen worden.

In dem Zimmer war die Frau des Jägers, der kleine Palmarum mit ſeinem hölzernen Pferde, und gegenüber von Madame Brenner ſaß der Jäger Klaus, dem der Doktor auch ſchon Hülfe geſpendet und der ſich nun ehrerbietig erhob, um dem freundlichen Arzte eine Verbeugung zu machen.

Ich dachte, wir würden Vater Brenner hier treffen, ſagte der Doktor, nachdem er die Frau und den Jäger mit der Hand gegrüßt, Palmarum auf den Kopf gepätſchelt, und um Keines zu vergeſſen, auch an die Stäbe des Käſichs ge⸗ klopft hatte, worin ſich der Kanarienvogel befand.Wir kamen in der Abſicht her, fuhr er fort,den würdigen Jägersmann nicht nur zu begrüßen, ſondern auch Einiges mit ihm zu beſprechen über die Zukunft des kleinen Gottſchalk, den wir wohl nicht beim Herrn Plager wiſſen wollen, nachdem unſer Freund Larioz das Bureau verlaſſen.

Das Kind hat doch rechtes Unglück, ſprach Frau Bren⸗