Vor dem Spielwaarenladen.
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ringſten beirren zu laſſen,„hätte man die Schranken aufge⸗ richtet, und wir wären eingeritten, der Graf Czrabowski und ich, Beide unter Vortragung unſerer reſpectiven Wappen⸗ ſchilder.“
„Ja, damals, beſter Larioz!“ ſprach dringender der Doktor und ſchaute faſt ängſtlich in das unbewegliche Geſicht ſeines langen Freundes.
„Allerdings damals,“ fuhr dieſer fort.„Wir hätten mit einander gekämpft, wahrſcheinlich höchſt glorreich gekämpft, und wenn ich dieſen Czrabowski niedergeworfen hätte, ſo würde ich ihm die Spitze meines langen Schwertes auf die Gurgel geſetzt und zu ihm geſprochen haben: Unglücklicher, gib der Wahrheit die Ehre!“
„Sie werden mir zugeben, wenn ich Ihnen ſage,“ ver⸗ ſetzte der Andere ungeduldig,„daß das damals alles ſehr ſchön, ſehr nobel und ſehr rittermäßig war, aber—“
„Andere Zeiten, andere Sitten, wollen Sie ſagen,“ fiel ihm Don Larioz kopfnickend in die Rede.„Bleiben wir alſo bei dem gewöhnlichen Zweikampf.“
„Nach Umſtänden, ſehr nach Umſtänden, lieber Freund; vor allen Dingen dagegen, wenn Sie uns und ſich nützlich ſein wollen, müſſen Sie ſich ſtreng den Anordnungen Seiner Erlaucht fügen. Sie werden einſehen, daß das nothwendig iſt. Item nur ſo kommen wir zum Ziele.“
Bei dieſer Unterredung waren die Beiden dem Hauſe nahe gekommen, und während der lange Schreiber gleich darauf mit einem großen Schritte unter den weiten Thorbogen trat, blickte der bewegliche Armenarzt nach allen Seiten um ſich, wie er gewöhnlich zu thun pflegte, ehe er in ein Haus ging. Da ſah er denn, nicht viele Schritte entfernt, vor einem klei⸗


