Fünßzigſtes Kapitel.
Selbſtquälereien.
„ Es gibt in der Welt nichts Schrecklicheres, nichts Grau⸗ ſameres als Selbſtquälerei; nichts wird ſchonungsloſer be⸗ trieben, als in vielen Fällen das Wüthen auf dieſe Art ge⸗ gen ſeine eigene Perſon. Und dabei wird es uns ſo leicht, die ſchwächſten Seiten unſeres Opfers aufzufinden, da wir eben dieſes Opfer ſelbſt ſind und deßhalb auch unſere ſchwäch⸗ ſten Seiten, unſere verwundbarſten Stellen am beſten kennen; und der Selbſtquäler treibt dieſes Geſchäft meiſt ohne Ruhe und Raſt, ohne Aufhören.
Ein anderer Peiniger hat doch Augenblicke, wo er von ſeinem Schlachtopfer ablaſſen muß; er kann ſich nicht immer bei ſeinen Quälereien aufhalten, er muß doch ſich und dem unglücklichen Geſchöpfe, das er quält, zuweilen einige Ruhe gönnen, wäre es auch nur zur Zeit des Schlafes. Nicht ſo der Selbſtquäler. Läßt dieſer ſich doch während des langen Tages und während eines großen Theiles der Nacht, wenn
er ſich eine S Krallen lichen; des A Qual Gehirn Keulen kennt ihm g legung harml Neber
freun Mund Und meilen du ſch
6
triebe Gatt leider wweig einmo kleine trage letze bei⸗ due lich


