Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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Neunnndvierzigſtes Kapitel.

Und ich wäre glücklich, unterbrach ihn der Hausherr verbindlich,wenn dieſes Außergewöhnliche ein Wunſch wäre, den ich zu erfüllen im Stande bin. Aber Doktor Flecker gibt nur, er verlangt leider nie.

Das kann noch ſo ſtark kommen, lachte der Armenarzt, daß es ſelbſt für die bekannte Großmuth Eurer Erlaucht zu viel werden könnte. Doch zur Sache! Euer Erlaucht wer⸗ den ſich eines langen, ſonderbaren Menſchen erinnern, der vor einiger Zeit das Glück hatte, Sie in Aufträgen ſeines Prin⸗ cipals, des Rechtsconſulenten Doktor Plager, ſehen und ſprechen zu dürfen?

Mein Don, mein Spanier! rief luſtig der Graf.Ob ich mich ſeiner erinnere! Sein eigenthümliches, aber treuherziges Weſen hat mir außerordentlich gefallen. Warum kam er nicht wieder zu mir? Ich hatte ihn darum gebeten und letzthin auch Sie erſucht, ihn mir zu ſchicken. Wahrhaftig, ich mag ihn leiden.

Er wäre heute ſelbſt mit mir gekommen, lachte der kleine Arzt,aber er hat ſich bei einem Accident eine blaue Naſe geholt, die ihn hindert, ſich vor Eurer Erlaucht ſehen zu laſſen.

Er muß recht komiſch mit ſeiner blauen Naſe ausſehen, ſagte der Graf.Ich weiß nicht, dieſer Mann kommt mir vor wie der verkörperte Don Quixote.

Und hat auch Vieles von dem ſcharfſinnigen Edlen der Mancha; er iſt voll komiſcher Einzelheiten, die ein vollkommen nobles, treues und in jeder Hinſicht zuverläſſiges Gemüth be⸗ decken, bemerkte Doktor Flecker ernſt.Er hatte in den letzten Tagen eine Differenz mit ſeinem Principal, die ſich heute Morgen zu einem förmlichen Bruch geſteigert, als näm⸗

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