Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Eugenie und die Freunde. 255 ſt, ſo etwas Näheres zu erfahren, wenn mein Verlangen keine In⸗ taber discretion iſt.

Gewiß nicht, und obgleich ich ſonſt mit Niemand darüber ch der ſpreche, will ich dich doch benachrichtigen, was ſich in der Ge⸗ der ſchichte Neues begeben. davonMorgen vielleicht?

So wie ich etwas erfahre. unden George von Breda verließ das Zimmer, und wenige Hverren Sekunden nachher trat der Armenarzt Doktor Flecker herein. huſteteIch freue mich recht ſehr, lieber Doktor, rief der Graf te und dem Arzte freundlich entgegen,daß Sie einmal von Ihrer

Gewohnheit abgehen und mich auch zu anderen Stunden be⸗ ragen, ſuchen. Sie waren bis jetzt wie eine richtig gehende Uhr:

Morgens mit dem Schlage Acht und Abends mit dem Schlage raucht Neun öffnete ſich die Thür, und mein lieber Freund und Arzt finde, trat herein.

Euer Erlaucht werden mir erlauben, Ihnen meinen beſten te ſich Dank zu ſagen für Ihre höchſt ſchmeichelhaften Worte, mir

aber auch gewiß beipflichten, wenn ich hinzufüge, daß Pünkt⸗ lichkeit nicht nur die Höflichkeit der Könige, ſondern auch die

een.

Schuldigkeit der Aerzte iſt. Dieſes Mal komme ich aber nicht erg an meinen als Arzt, ſondern als Menſch.

Als ſolcher kommen Sie immer, beſter Freund, erwiderte r vuß Graf Helfenberg, indem er dem Anderen freundlich die Hand m die ſchüttelte und ihn bat, ſich auf den Fauteuil niederzulaſſen, u id den George von Breda eben verlaſſen. alungDie außergewöhnliche Stunde, in der ich jetzt hier er⸗ 4 ſcheine, begann der Doktor ohne Umſchweife,wird Euer uf Erlaucht ſagen, daß mich etwas Außergewöhnliches hieher ge⸗ 4 3 trieben.

genheit