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24 Nennunddreißigſtes Kapitel.
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hat, der gerade das Gegentheil von dem iſt, was man Ord⸗ nung und Sparſamkeit nennt.“
„Du meinſt den Herrn von Tondern? Hoffentlich nimmt er dieſen zum abſchreckenden Beiſpiel. Ich halte dieſen Ton⸗ dern für keinen guten Charakter.“
George von Breda zuckte leicht mit den Achſeln und ſagte. „Tondern iſt einer von den Leuten, die man um ſich duldet, weil ihre Unarten mit der Politur der ſogenannten eleganten Geſellſchaft bedeckt ſind, weil ihr Betragen wohl unangenehme Schärfen, aber keine Ecken hat, weil ſie, wenn auch ver⸗ wunden, doch nirgendwo anſtoßen, Leute, die Jener erträgt als pikante Säure der Unterhaltung, Dieſer, weil er ſie fürchtet.“
„Und du meinſt nicht, daß er mit dieſen wenig empfeh⸗ lenswerthen Eigenſchaften einen Einfluß auf den Baron übt?“
„Wenn er auf irgend etwas von dem Baron Einfluß aus⸗ übt, ſo iſt es hauptſächlich deſſen Börſe, und ſelbſt da wird dieſer Einfluß ein mäßiger ſein, denn Fremont iſt in der That, wie du vorhin bemerkteſt, ſparſam. Er hat überhaupt ganz gute Eigenſchaften.“
„So wird er alſo,“ meinte Frau von Breda nach einem kleinen Nachdenken,„keinen ſo üblen Ehemann abgeben? Ab⸗ gerechnet etwas Geckenhaftes hier und da, was ihm eine kluge Frau abgewöhnen kann, iſt ſein Aeußeres nicht übel, und ſein Benehmen in der Geſellſchaft läßt auch nichts zu wün⸗ ſchen übrig.“
Der Baron warf die Aſche ſeiner Cigarre in den Kamin und antwortete:„Es wäre für Fremont allerdings paſſend, wenn er eine convenable Partie fände, er würde alsdann auch aus den Händen Tonderns kommen. Doch hat er, fürchte ich,


