Siebenunddreißigſtes Kapitel.
Ecarté und Orangenblüthen.
Daß Herr von Tondern eine Wohnung hatte, verſteht ſich von ſelbſt; auch war dieſelbe ſeinen Verhältniſſen ange⸗ meſſen, einfach und beſcheiden und beſtand aus zwei Zimmern. Das eine war ein kleines Schlafgemach, von dem zwei Wände mit allerlei ſeltſamen Lithographieen verziert waren, während man an der dritten eine Anzahl vortrefflicher Jagdgewehre ſah, und die vierte dieſer gegenüber, wo ſich die Thür befand, zeigte eine Sammlung Rehgewichte und Hirſchgeweihe, Alles von ſelbſt erlegtem Wilde.
Das andere Zimmer, der Salon, war dagegen ſehr ge⸗ räumig, und hier hatte ſich die Kunſtliebe des Herrn von Tondern bis zu Anſichten von Pferden, Reitern und Jagden aller Art verſtiegen Weiter war in dieſem Gemache nichts Bemerkenswerthes, als drei Spieltiſche, eine etwas große Zahl für einen einzelnen Herrn. Und doch warenges ihrer nicht
zu viel, denn die Freunde des Herrn von Tondern pflegten 8


