Teil eines Werkes 
2. Bd. (1858)
Entstehung
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Der Neffe des Jägers. 271

als Arzt am beſten wiſſen muß, item, eine ganz gewöhnliche Krankenſuppe.

Beim Klange dieſer Stimme hatte ſich Graf Helfenberg raſch von dem Fenſter abgewandt, nahm ſeinen Hut und ſprach, indem er der alten Frau die Hand reichte:Ich muß jetzt gehen; wenn ich wieder komme und ich darf doch wieder kommen, nicht wahr? ſo ſprechen wir nur heitere Sachen.

Damit eilte er, ohne eine Antwort abzuwarten, zur Thür hinaus. Er hatte den Hut tief in die Augen gedrückt und wollte gerade zum Wohnzimmer hinaus, auf den Gang, als ihm dort an der Thür der Armenarzt, Doktor Flecker, begeg⸗ nete, der faſt gegen ihn angeprallt wäre.

Bitte um Entſchuldigung, ſagte höflich, aber nicht ohne Ironie der Doktor;für uns beide iſt die Thür zu ſchmal. Wenn Sie mir erlauben, warte ich ſo lange, bis Sie drau⸗ ßen ſind.

Darauf brauchte er nicht lange zu warten, denn der An⸗ dere ſchritt mit ziemlicher Schnelligkeit auf ſeinen Stock ge⸗ ſtützt der Treppe zu, nachdem er leicht mit dem Kopfe genickt.

Wer iſt denn das? wandte ſich der Arzt fragend an Margarethe, nachdem Jener verſchwunden war.

Das iſt der Neffe des Jägers Klaus.

Worauf der Doktor kopfnickend erwiderte:So, ſo, das iſt der Neffe des Jägers. Hm, hm!

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