Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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332 Vierzehn tes Kapitel.

Dabei ſpuckte ſie heftig aus, und der arme Rechtsconſu⸗ lent, der von den flammenden Blicken der drei Weiber noch das Schlimmſte befürchtete, ſchob ſeinen Schreiber zur Thür hinaus. Doch geſchah das nicht ſchnell genug, um Madame Weibel verhindern zu können, ihnen eines der Punſchgläſer ſammt Inhalt nachzuſenden, wobei ſie ſo glücklich oder ſo un⸗ glücklich traf, daß das Glas dem Herrn Larioz allein an den Kopf flog, der Punſch dagegen Herrn und Gehülfen zu glei⸗ chen Theilen beſchüttete. In demſelben Augenblicke ſprang Clementine gegen die Thür, drückte ſie mit voller Kraft hinter den Beiden zu und ſchob den Riegel vor.

Der lange Schreiber war auch nicht mehr gleichgültig geblieben; ſeine Hand zitterte heftig, als er nach ſeinem Stock und Paletot griff, und es bedurfte eines bedeutungsvollen Blickes des Rechtsconſulenten, ſowie eines flehentlichen Zeichens des Schweigens nach der Salonthür, um ihn zu veranlaſſen, äußerlich ruhig die Treppen hinabzuſteigen. Dabei aber knirſchte er mit den Zähnen und dachte an Dies und Das, an Kampf und Waffengeklirr, wie ihm jetzt eine tüchtige Klinge in der Hand lieber wäre, als ſein langes ſpaniſches Rohr, wie er es als einen Segen des Himmels anſehen würde, wenn ſich die drei Weiber droben in drei Männer verwan⸗ deln wollten, wenn er ſie treffen könnte auf einem freien Plane, um einen der Kämpfer nach dem anderen niederwerfen und ihnen alsdann das Schwert auf die Kehle ſetzen zu kön⸗ nen, bis ſie ſprächen:Ja, wir ſind ein heuchleriſches Gezücht voll Lug und Trug!

Damit war er die Treppen hinuntergegangen und ſtand nun vor der Hausthür, in der dunklen Nacht weiter denkend: Und ſo würde ich nicht nur die da droben beſiegen und ent⸗