Teil eines Werkes 
4. Bd. (1870)
Entstehung
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Berichtet Erichs Unglück. 277

tung großer Güter, vielleicht ſpäter einmal einen Theil der gräf⸗ lich Seefeld'ſchen übernehmen denn dem alten Grafen, Herrn Chriſtian Kurt, biſt du großen Dank ſchuldig, da dieſer es iſt, der aufs reichlichſte die Mittel zu deiner Ausbildung an⸗ gewieſen hat.

O, wie dankbar werde ich ihm ſein, rief Erich in ſchwär⸗ meriſcher Begeiſterungund vor allen Dingen Ihnen, mein edler, theurer Freund, ohne den ſich alles das nicht ſo glücklich gefügt hätte! O übermitteln Sie vorläufig dem Herrn Grafen meinen heißen Dank und ſagen ihm, wie feſt ich entſchloſſen bin, mich ſeiner Güte würdig zu erweiſen! Vielleicht darf ich es ihm ſpäter ſelbſt wiederholen, und dann dann viel⸗ leicht auch Blanda wöiederſehen, wenn ſie in ihren neuen Ver⸗ hältniſſen, an der Seite eines hoffentlich geliebten Gatten mich nicht ganz vergeſſen hat.

Hm, machte der Doctor mit hoch emporgezogenen Au⸗ genbrauen, indem er Erich von der Seite anſah, von einem Gatten Blanda's iſt mir vorläufig nichts bekannt, und möchte wohl erfahren, woher du dieſe Wiſſenſchaft haſt.

Selma ſprach mir davon.

Sie ſagte, Blanda würde ſich verheirathen?

Ja, mit ihrem Vetter, dem Grafen Dagobert Seefeld.

Dummes Zeug, brummte der Doctoreher noch mit mir! Das allein Wahre an der ganzen Geſchichte iſt, daß ſich Graf Dagobert Seefeld zu verheirathen gedenkt, aber nicht mit Blanda, ſondern mit einer Gräfin Clotilde Haller.

Darauf drückte ſich der Doctor in eine Ecke des Wagens und lächelte in ſich hinein, wie man zu lachen pflegt, wenn