Teil eines Werkes 
2. Bd. (1870)
Entstehung
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Vierzehntes Kapitel.

Panſe wohin ſoll ich Euch folgen? fragte Erich nach einer Das wird ſich alles finden. Wenn ich aber nicht folgen will? Oho, Bürſchlein, erwiederte der Andere mit einem rohen Lachen,daran habe ich wahrhaftig nicht gedacht, und im Ernſte

denkſt du auch wohl nicht daran, denn du wirſt gefunden haben,

daß es bei uns mit deinem Willen nicht weit her iſtl⸗

Allerdings nicht! rief Erich, aufſpringend.Was kann ich thun gegen die rohe Gewalt, mit der man mich behandelt? Doch wird gegen dieſe auch noch eine Gerechtigkeit zu finden ſein!

Suche ſie nur recht ſorgfältig; ich aber fürchte, du findeſt ſie nicht, wie du wohl glaubſt, denn wir ſind hier in unſerem vollkommenen Rechte, wie man dir wohl beweiſen wird. Aber vorwärts, vorwärts, man iſt bei uns nicht gewohnt, auf ſich warten zu laſſen!

Was konnte Erich thun? Sich trotzig an die Pritſche klammern und ſich vielleicht auf dieſe Art Mißhandlungen aus⸗ ſetzen, zu welchen ihm der Mann, der vor ihm ſtand, wohl fähig ſchien? Auch war ihm jede Veränderung in ſeiner Lage erwünſcht, erfuhr er doch jedenfalls, was man mit ihm vorhabe. Er nahm ſeinen Hut, ſetzte ihn ruhig auf und folgte dem Jäger.

Dieſer hatte den ſtarken Hund von heute Morgen bei ſich und ließ Erich vorangehen, eine Weile an langen, dunkeln Ge⸗ bäuden vorbei; dann rief er ihm zu, rechts in eine erhellte Pforte einzutreten. Doch war dies nur ein Durchgang, welcher auf einen weiten Raum führte, in deſſen Mitte ſich eine gothiſche Kirche befand. Gegenüber dem Portale dieſer Kirche erhob ſich der mittlere Theil des Schloſſes hoch über die Seitenflügel